Arthrose beim Hund was hilft – Tipps & Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Sie sich die bange Frage stellen: "Was hilft wirklich bei Arthrose beim Hund?", gibt es eine gute Nachricht. Eine kluge Kombination aus gezieltem Management im Alltag, moderner Tiermedizin und der Kraft natürlicher Unterstützung kann die Lebensqualität Ihres Hundes enorm verbessern. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Erkrankung wirklich zu verstehen, um gezielt Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten.

Das Rätsel der Arthrose beim Hund verstehen

Stellen Sie sich ein Gelenk Ihres Hundes einmal bildlich vor – wie ein perfekt geschmiertes Scharnier an einer Tür. Es sorgt dafür, dass sich alles geschmeidig und ohne Quietschen bewegt, egal ob beim Rennen, Springen oder Spielen. Bei einer Arthrose beginnt dieses feine System aber zu rosten und zu klemmen. Die schützende Knorpelschicht, die wie ein Stoßdämpfer zwischen den Knochenenden liegt, wird mit der Zeit immer dünner und rauer.

Dieser Prozess ist schleichend, hat aber gravierende Folgen. Anstatt sanft übereinanderzugleiten, reiben die Knochenenden nun schmerzhaft aneinander. Der Körper reagiert darauf, wie er es immer tut: mit einer Entzündung. Das Gelenk schwillt an, wird heiß und der Schmerz verstärkt sich. Arthrose ist also viel mehr als nur eine einfache "Alterserscheinung" – es ist ein aktiver, fortschreitender Prozess, der zu chronischen Schmerzen und einer typischen Morgensteifigkeit führt.

Mehr als nur eine Frage des Alters

Obwohl das Alter natürlich eine Rolle spielt, sind es oft andere Faktoren, die den Knorpelabbau beschleunigen. Diese Ursachen zu kennen, ist der erste und wichtigste Schritt, um der Arthrose effektiv entgegenzuwirken.

  • Genetische Veranlagung: Manche Hunderassen bringen leider von Geburt an eine Neigung zu Fehlstellungen wie Hüft- oder Ellenbogendysplasie mit, was den Gelenkverschleiß frühzeitig in Gang setzt.
  • Übergewicht: Jedes einzelne Kilo zu viel auf den Rippen ist eine dauerhafte Überlastung für die Gelenke. Man kann es sich wie einen zu schwer beladenen Rucksack vorstellen, den der Hund ständig mit sich herumträgt – das treibt den Verschleiß massiv voran.
  • Alte Verletzungen: Ein Kreuzbandriss oder eine Gelenkfraktur aus jungen Jahren kann die Stabilität eines Gelenks nachhaltig stören und die Weichen für eine Arthrose Jahrzehnte später stellen.
  • Überbeanspruchung: Auch intensiver Hundesport oder ständige, einseitige Belastungen können winzige Verletzungen im Knorpel verursachen, die sich mit der Zeit summieren.

Das Wichtigste, was man verinnerlichen muss: Arthrose ist nicht heilbar, aber sie ist sehr gut beherrschbar. Unser Ziel ist es, den Teufelskreis aus Schmerz, daraus folgender Entzündung und der Unlust, sich zu bewegen, zu durchbrechen und das Fortschreiten der Krankheit so gut wie möglich zu verlangsamen.

Tatsächlich ist Arthrose in Deutschland ein weit verbreitetes Problem. Tierärztliche Statistiken gehen davon aus, dass rund 20 % aller Hunde – also jeder fünfte Hund – im Laufe seines Lebens mit dieser schmerzhaften Gelenkerkrankung zu kämpfen hat. Besonders anfällig sind große, schwere Rassen wie der Deutsche Schäferhund oder der Labrador Retriever, einfach weil ihre Gelenke von Natur aus mehr Gewicht tragen müssen. Wenn Sie tiefer in die Zahlen einsteigen möchten, finden Sie weitere Einblicke zur Verbreitung von Arthrose bei Hunden auf heyholy.com.

Dieses Grundwissen ist die Basis für alles Weitere. Es hilft Ihnen, die verschiedenen Behandlungsstrategien zu verstehen und die richtigen Entscheidungen für Ihren Hund zu treffen, damit er trotz der Diagnose ein möglichst schmerzfreies und aktives Leben führen kann.

Die leisen Anzeichen von Gelenkschmerzen erkennen

Hunde sind wahre Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Das ist ein tief verwurzeltes Erbe ihrer Vorfahren, denn in der Wildnis war es überlebenswichtig, keine Schwäche zu zeigen. Genau deshalb sind die ersten Anzeichen von Arthrose oft so subtil, dass wir sie im hektischen Alltag schnell mal übersehen. Doch wenn Sie genau hinschauen, können Sie Ihrem Hund frühzeitig helfen.

Die Veränderungen schleichen sich meist ganz langsam in den Alltag ein. Vielleicht zögert Ihr Hund neuerdings kurz, bevor er ins Auto springt? Oder er meidet auf einmal die Treppe, die er früher mühelos genommen hat? Solche kleinen Verhaltensänderungen sind oft die ersten, leisen Hilferufe seiner Gelenke.

Verändertes Verhalten als Frühwarnsystem

Besonders aufschlussreich sind die Momente des Übergangs: das Aufstehen nach einem langen Schläfchen oder die ersten Schritte am Morgen. Beobachten Sie mal, ob Ihr Hund dann steif oder ungelenk wirkt, als müsste er sich erst einmal „warmlaufen“. Das ist ein ganz klassisches Symptom für eine beginnende Arthrose. Nach der Ruhephase sind die Gelenke weniger geschmeidig und die Bewegung schmerzt, was sich in einer sichtbaren Anlaufschwierigkeit äußert.

Auch wie Ihr Hund mit Ihnen oder anderen Hunden umgeht, kann einiges verraten. Achten Sie mal gezielt auf folgende Punkte:

  • Spielverhalten: Hat er schneller keine Lust mehr auf sein Lieblingsspielzeug oder tobt er nicht mehr so ausgelassen wie früher?
  • Körperpflege: Leckt oder knabbert er auffällig oft an einem bestimmten Gelenk, zum Beispiel am Knie oder an der Hüfte? Das ist oft ein Versuch, den Schmerz zu lindern.
  • Berührungsempfindlichkeit: Zuckt er zusammen oder weicht aus, wenn Sie ihn an bestimmten Stellen streicheln?
  • Allgemeine Stimmung: Wirkt er manchmal grundlos lustlos, zieht sich zurück oder ist vielleicht sogar ein wenig grummelig?

Solche Beobachtungen sind unglaublich wertvoll, denn sie können auf Schmerzen hindeuten, lange bevor eine deutliche Lahmheit sichtbar wird.

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Ein steifer Gang, wie man ihn hier gut erkennen kann, ist typisch. Der Hund versucht, die schmerzenden Gelenke durch eine unnatürliche Schonhaltung zu entlasten.

Die Unterscheidung zwischen den ersten, kaum merklichen Anzeichen und den bereits deutlichen Symptomen einer fortgeschrittenen Arthrose ist entscheidend. Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, die Signale Ihres Hundes besser einzuordnen.

Frühe und fortgeschrittene Symptome der Hunde-Arthrose im Überblick

Symptom-Kategorie Frühe Anzeichen (subtil) Fortgeschrittene Anzeichen (deutlich)
Bewegung & Aktivität Zögern beim Springen, Treppensteigen wird gemieden, braucht morgens Zeit zum „Einlaufen“. Sichtbares Humpeln oder Lahmheit, deutlich verlangsamtes Tempo, verkürzte Spaziergänge.
Verhalten & Stimmung Geringere Spiellust, wirkt manchmal lustlos oder zurückgezogen. Reagiert gereizt auf Berührung, winselt bei bestimmten Bewegungen, leckt intensiv an Gelenken.
Körperhaltung Leichte Steifheit nach dem Aufstehen, unrunder Gang. Muskelabbau an den betroffenen Gliedmaßen, ständige Schonhaltung, Schwierigkeiten beim Aufstehen/Hinlegen.

Diese Gegenüberstellung macht klar: Was als kleine Verhaltensänderung beginnt, kann sich zu einem ernsthaften Problem entwickeln.

Jede dieser kleinen Veränderungen ist wie ein Puzzleteil. Einzeln betrachtet wirken sie vielleicht harmlos, aber zusammengesetzt ergeben sie ein klares Bild von Gelenkschmerzen. Je früher Sie diese Signale erkennen, desto schneller können Sie handeln.

Eine Lahmheit oder ein Humpeln muss dabei nicht immer dramatisch aussehen. Manchmal ist es nur ein leicht unrunder Gang oder eine kaum sichtbare Gewichtsverlagerung. Wenn Sie sich also fragen, was bei Arthrose beim Hund hilft, dann lautet die erste und wichtigste Antwort immer: Ihre aufmerksame Beobachtung. Nehmen Sie selbst die kleinsten Veränderungen ernst und sprechen Sie sie beim Tierarzt an. Sie sind der wichtigste Anwalt für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres besten Freundes.

Diagnose und Therapie: Was der Tierarzt macht und wie moderne Medizin hilft

Wenn Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Hund Gelenkschmerzen hat, ist der nächste Schritt klar: Ab zum Tierarzt. Dort wird nicht einfach nur geraten, sondern systematisch nach der Ursache gesucht. Denn nur eine handfeste Diagnose ist die Basis für eine Behandlung, die Ihrem Hund auch wirklich hilft.

Der Tierarzt wird sich Ihren Hund erst einmal ganz genau in Bewegung ansehen. Wie läuft er? Wie trabt er? Gibt es eine Schonhaltung oder sichtbare Asymmetrien? Danach folgt die orthopädische Untersuchung, bei der die Gelenke vorsichtig abgetastet und durchbewegt werden. Hier spürt der Profi nach Schmerzreaktionen, achtet auf Schwellungen und lauscht auf ein unheilvolles Knirschen, das Mediziner „Krepitation“ nennen.

Ein Blick ins Innere: Bildgebende Verfahren schaffen Klarheit

Um den Verdacht zu untermauern und zu sehen, wie es im Gelenk wirklich aussieht, kommt man um bildgebende Verfahren nicht herum. Das klassische Röntgenbild ist hier nach wie vor das Mittel der Wahl. Darauf sucht der Tierarzt nach den typischen Spuren, die eine Arthrose hinterlässt:

  • Verschmälerter Gelenkspalt: Ein klares Indiz dafür, dass der Knorpelpuffer bereits dünner geworden ist.
  • Knochenzubildungen (Osteophyten): Das sind kleine Knochenanbauten, mit denen der Körper verzweifelt versucht, das instabile Gelenk zu stabilisieren.
  • Veränderungen am Knochen: Direkt unter dem Knorpel verdichtet sich der Knochen als Reaktion auf die Fehlbelastung.

Diese visuellen Beweise sind Gold wert. Sie bestätigen nicht nur die Diagnose, sondern helfen auch dabei, andere Übeltäter wie Tumore oder unentdeckte Frakturen auszuschließen. Erst mit diesem Wissen kann ein passgenauer Therapieplan erstellt werden.

Was die Schulmedizin tun kann

Steht die Diagnose Arthrose, geht es vor allem um eines: den Teufelskreis aus Schmerz und Entzündung zu durchbrechen. Das Fundament der schulmedizinischen Behandlung bilden in der Regel nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs). Diese Medikamente sind wahre Multitalente, denn sie lindern nicht nur den Schmerz, sondern hemmen auch aktiv die Entzündung im Gelenk. Das Ergebnis: eine oft deutliche Verbesserung der Beweglichkeit. Welches Präparat und welche Dosis für Ihren Hund die richtige ist, entscheidet Ihr Tierarzt.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt fast immer in einem multimodalen Ansatz. Das bedeutet, man kombiniert verschiedene Bausteine, um die Lebensqualität von mehreren Seiten zu verbessern und die Dosis der Schmerzmittel langfristig so niedrig wie möglich zu halten.

Neben den klassischen Tabletten gibt es aber noch weitere Optionen. Dazu gehören gezielte Injektionen direkt ins Gelenk, zum Beispiel mit Hyaluronsäure, um die „Gelenkschmiere“ wieder auf Vordermann zu bringen. Recht neu sind monoklonale Antikörper, die ganz gezielt die Weiterleitung von Schmerzsignalen blockieren. Die Tiermedizin schläft nicht, und das zeigt sich auch daran, dass der Markt für solche Behandlungen in Deutschland jährlich um rund 5,4 % wächst – ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert effektiver Therapien. Mehr zur Marktentwicklung bei Hunde-Arthrose erfahren Sie auf mordorintelligence.com.

Die Kombination aus Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen ist die stärkste Waffe im Kampf gegen die Arthrose. Was bei Arthrose beim Hund sonst noch hilft, können Sie in unserem umfassenden Ratgeber nachlesen, um sich einen ganzheitlichen Überblick zu verschaffen.

Kleine Alltagsanpassungen mit grosser Wirkung

Wenn der Tierarzt die Diagnose Arthrose stellt, ist das für viele Hundebesitzer erst einmal ein Schock. Doch die beste Hilfe für Ihren Hund beginnt nicht in der Praxis, sondern direkt bei Ihnen zu Hause. Sie haben es in der Hand, mit ein paar durchdachten Anpassungen im Alltag einen riesigen Unterschied für das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners zu machen. Es geht darum, seine gewohnte Umgebung so zu gestalten, dass sie ihn im Kampf gegen den Schmerz unterstützt.

Diese Veränderungen mögen auf den ersten Blick klein erscheinen, aber in der Summe entlasten sie die Gelenke jeden einzelnen Tag. Sie fangen schmerzhafte Belastungsspitzen ab, senken das Verletzungsrisiko und geben Ihrem Hund ein grosses Stück Lebensfreude zurück. Sehen Sie diese Massnahmen also nicht als Einschränkung, sondern als clevere Strategien, die Ihrem Liebling helfen, länger mobil und glücklich zu bleiben.

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Das A und O: Ein gesundes Körpergewicht

Einer der absolut entscheidendsten Hebel ist das Gewicht Ihres Hundes. Stellen Sie sich vor, Sie müssten den ganzen Tag einen viel zu schweren Rucksack mit sich herumschleppen – genau so fühlt sich jedes überflüssige Kilo für die bereits angeschlagenen Gelenke an. Das Körpergewicht zu reduzieren, ist oft die wirksamste nicht-medikamentöse Massnahme, die es bei Arthrose gibt.

Und die gute Nachricht ist: Es braucht keine Radikaldiät. Schon eine Gewichtsabnahme von nur 6–8 % kann die Lahmheit sichtbar verbessern und die Lebensfreude Ihres Hundes steigern. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt einen passenden Futterplan und tauschen Sie kalorienreiche Leckerlis gegen gesunde Alternativen wie Karotten- oder Gurkenstücke. Eine schlanke Taille ist wahrscheinlich der grösste Liebesbeweis, den Sie den Gelenken Ihres Hundes machen können.

Bewegung neu gedacht: Bewegen statt belasten

Der wohl grösste Fehler nach einer Arthrose-Diagnose ist es, den Hund aus falscher Sorge komplett zu schonen. Passiert das, baut die stützende Muskulatur ab, die Gelenke werden noch instabiler und die Schmerzen schlimmer – ein echter Teufelskreis. Das Motto muss daher lauten: „Bewegen, aber richtig belasten!“ Es geht darum, die passenden Aktivitäten zu finden, die Muskeln aufbauen, ohne die Gelenke zu überfordern.

Verabschieden Sie sich von wilden Ballspielen mit abrupten Stopps, Sprints und Sprüngen. Setzen Sie stattdessen auf gleichmässige, sanfte Bewegungsabläufe.

  • Kurz und oft spazieren gehen: Mehrere kleine Runden über den Tag verteilt sind viel besser als ein langer Gewaltmarsch am Stück. Weiche Böden wie Gras oder Waldboden federn die Schritte sanft ab und schonen die Gelenke.
  • Schwimmen oder Aquatherapie: Im Wasser ist der Körper fast schwerelos. Das ermöglicht ein geniales Muskeltraining, ohne die Gelenke zu belasten – eine echte Wohltat für jeden Arthrose-Hund.
  • Kopfarbeit zur Auslastung: Schnüffelspiele im Gras oder Intelligenzspielzeug fordern den Hund geistig, machen ihn müde und zufrieden, und das ganz ohne Belastung für den Bewegungsapparat.

Die richtige Art der Bewegung schmiert die Gelenke, kräftigt die Muskulatur und hebt die Stimmung. Man könnte sagen, sie ist wie eine sanfte Medizin, die Sie täglich und völlig kostenlos verabreichen können.

Ein sicheres und arthrosegerechtes Zuhause

Oft sind es die kleinen Tücken des Alltags, die einem Hund mit Arthrose das Leben unnötig schwer machen. Mit wenigen Handgriffen können Sie Ihr Zuhause in eine sichere Wohlfühloase verwandeln und so aktiv dazu beitragen, Ihrem Hund zu helfen.

  • Rutschfeste Böden: Glatte Fliesen, Parkett oder Laminat sind für unsichere Hundepfoten wie eine Eisbahn. Jeder noch so kleine Ausrutscher kann einen Schmerzschub auslösen. Teppiche und Läufer auf den Hauptwegen wirken hier Wunder.
  • Der perfekte Schlafplatz: Ein orthopädisches Hundebett aus Memory-Schaum passt sich ideal dem Körper an. Es entlastet die schmerzenden Druckpunkte und sorgt für einen tiefen, erholsamen Schlaf. Suchen Sie dafür am besten einen warmen, zugfreien Platz.
  • Rampen statt Sprünge: Der Sprung ins Auto oder aufs Sofa bedeutet eine extreme Belastung für die Gelenke, besonders für die Vorderhand. Eine simple Rampe ist hier eine unschätzbare Hilfe und verhindert schmerzhafte Stossbelastungen.
  • Erhöhte Futternäpfe: Wenn das Bücken zum Fressen schwerfällt, können erhöhte Näpfe die Mahlzeiten viel angenehmer gestalten. Sie entlasten spürbar die Halswirbelsäule und die Vorderbeine.

Jede einzelne dieser Anpassungen ist wie ein kleines Puzzleteil. Zusammen ergeben sie ein grosses Bild, das Ihrem Hund eine immense Erleichterung verschafft und ihm ein würdevolles und schmerzärmeres Leben ermöglicht.

Die Gelenke von innen stärken – die Macht im Futternapf

Was jeden Tag im Futternapf Ihres Hundes landet, ist so viel mehr als nur eine Mahlzeit. Es ist Ihre tägliche Chance, seine Gelenkgesundheit ganz aktiv zu fördern. Man kann sich den Gelenkknorpel wie eine robuste Mauer vorstellen. Bei Arthrose fangen die Steine und der Mörtel dieser Mauer an zu bröckeln. Eine klug zusammengestellte Ernährung liefert genau die „Baustoffe“, die nötig sind, um diese Mauer wieder zu stabilisieren und gleichzeitig die Entzündungen zu lindern, die wie ein ständiger Sturm an ihr rütteln.

Bestimmte Nährstoffe spielen dabei eine absolut entscheidende Rolle, wenn man sich fragt, was bei Arthrose beim Hund hilft. Das sind keine Wundermittel, verstehen Sie mich nicht falsch. Aber sie sind unschätzbar wertvolle Helfer, die den Körper dabei unterstützen, die Gelenkfunktion so lange und so gut wie möglich zu erhalten. So lässt sich der Teufelskreis aus Schmerz und fortschreitendem Verschleiß oft spürbar verlangsamen.

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Die Bausteine für den Knorpel gezielt zuführen

Im Zentrum einer gelenkbewussten Ernährung stehen zwei Namen, die man sich merken sollte: Glucosamin und Chondroitin. Beide Substanzen sind ganz natürliche Bestandteile des Knorpelgewebes und der Gelenkflüssigkeit – der sogenannten „Gelenkschmiere“.

  • Glucosamin: Stellen Sie es sich wie den „Mörtel“ für die Knorpelbausteine vor. Es ist essenziell für den Aufbau und die Reparatur von Knorpel und kurbelt die Produktion der wichtigen Gelenkflüssigkeit an.
  • Chondroitinsulfat: Dieser Stoff ist der Stoßdämpfer-Experte im Gelenk. Er hat die Fähigkeit, große Mengen Wasser zu binden, was dem Knorpel seine Elastizität verleiht. Gleichzeitig bremst er Enzyme aus, die den Knorpel abbauen wollen.

Aus der Praxis wissen wir, dass die kombinierte Gabe dieser beiden Stoffe am besten funktioniert. Sie arbeiten synergetisch, das heißt, sie verstärken sich gegenseitig in ihrer positiven Wirkung auf die Gelenke.

Entzündungen auf natürliche Weise den Wind aus den Segeln nehmen

Neben dem Wiederaufbau des Knorpels ist die zweite große Säule der Ernährungsstrategie, die Entzündungen in den Griff zu bekommen. Hier kommen vor allem die Omega-3-Fettsäuren ins Spiel. Sie wirken im Körper wie natürliche Entzündungshemmer und können dabei helfen, die typische Morgensteifigkeit zu lindern und die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern.

Ein weiterer Kraftprotz aus der Natur ist der Extrakt der Grünlippmuschel. Sie ist eine wahre Nährstoffbombe für die Gelenke. Sie liefert nicht nur wertvolle Omega-3-Fettsäuren, sondern auch eine einzigartige Kombination aus Glucosamin, Chondroitin und wichtigen Mineralstoffen. Eine detaillierte Aufschlüsselung, welche Rolle das richtige Futter bei Hunde-Arthrose spielt, finden Sie in unserem weiterführenden Artikel.

Ein durchdachtes Ergänzungsmittel ist wie ein erfahrenes Handwerkerteam für die Gelenke. Es liefert nicht nur die richtigen Bausteine, sondern auch die Werkzeuge, um Entzündungen zu bekämpfen und die Struktur zu erhalten.

Produkte wie Dr. Wuffy bündeln genau dieses Wissen in einer gezielten Formel. Sie kombinieren hochdosierte Wirkstoffe wie Glucosamin, Chondroitin und Grünlippmuschelextrakt, um eine maximale Unterstützung zu gewährleisten. Anstatt also viele einzelne Mittelchen zu füttern, bekommt Ihr Hund eine wissenschaftlich fundierte Mischung, die darauf ausgelegt ist, die Gelenkfunktion von innen heraus zu stärken und seine Lebensqualität spürbar zu verbessern. So wird der Futternapf zu einem zentralen Baustein im ganzheitlichen Behandlungsplan.

Häufig gestellte Fragen zur Arthrose beim Hund

Wenn die Diagnose Arthrose plötzlich im Raum steht, ist die Verunsicherung oft groß. Das ist völlig normal. Im Folgenden habe ich die häufigsten und dringendsten Fragen zusammengetragen, die mir Hundebesitzer in dieser Situation stellen. Die Antworten sollen Ihnen schnell eine klare Orientierung geben.

Ist Arthrose beim Hund heilbar?

Das ist meist die allererste Frage, und man wünscht sich ein "Ja". Die ehrliche Antwort lautet aber: Nein, Arthrose ist eine fortschreitende Gelenkerkrankung und somit nicht heilbar. Einmal abgenutzter oder zerstörter Gelenkknorpel wächst nicht einfach wieder nach.

Aber das ist kein Grund zur Verzweiflung! Das eigentliche Ziel jeder Behandlung ist es, das Voranschreiten der Krankheit so stark wie möglich auszubremsen. Es geht darum, die Schmerzen in den Griff zu bekommen und Ihrem Hund so viel Lebensqualität wie möglich zurückzugeben. Mit einem klugen Mix aus Gewichtsmanagement, angepasster Bewegung, der richtigen Medikation und gezielten Nährstoffen können Sie den Zustand Ihres Hundes massiv verbessern und ihm noch viele glückliche Jahre schenken.

Welche Bewegung schadet meinem Hund bei Arthrose?

Ganz einfach: Alles, was mit abrupten Stopps, Sprints und Stößen zu tun hat. Solche Bewegungen sind pures Gift für die angeschlagenen Gelenke. Sie können nicht nur bestehende Schmerzen verschlimmern, sondern auch neue Entzündungsschübe auslösen.

Folgende Aktivitäten sollten Sie daher ab sofort vom Programm streichen:

  • Wildes Bällchen- oder Stöckchenwerfen: Die explosiven Sprints und das plötzliche Abbremsen sind eine enorme Belastung.
  • Sprünge: Ob aus dem Auto, vom Sofa oder über Hürden im Park – Sprünge sollten unbedingt tabu sein.
  • Intensive Tobespiele: Vor allem das Raufen mit anderen Hunden, das oft mit schnellen Richtungswechseln verbunden ist, tut den Gelenken nicht gut.

Setzen Sie stattdessen auf gleichmäßige, sanfte Bewegungsabläufe. Schwimmen ist hierbei der Goldstandard, aber auch gemütliche Spaziergänge auf weichem Waldboden sind ideal. So stärken Sie die stützende Muskulatur, ohne die Gelenke zu überlasten.

Ab wann ist die Gabe von Ergänzungsmitteln sinnvoll?

Viele denken, man sollte erst bei einer festgestellten Diagnose damit anfangen. Tatsächlich ist es aber viel klüger, vorausschauend zu handeln. Bei Rassen, die bekanntermaßen zu Gelenkproblemen neigen (dazu gehören fast alle großen und schweren Rassen), kann es absolut sinnvoll sein, schon im jungen Erwachsenenalter präventiv die Gelenke zu unterstützen.

Spätestens bei den allerersten Anzeichen – vielleicht fällt Ihnen eine leichte Steifheit nach dem Aufstehen auf – oder nach einer Gelenkverletzung sollten Sie mit der gezielten Nährstoffversorgung beginnen. So geben Sie dem Gelenkstoffwechsel genau das, was er braucht. Ein kurzes Gespräch mit Ihrem Tierarzt kann helfen, den perfekten Zeitpunkt und das passende Produkt für Ihren Hund zu finden.

Merken Sie sich am besten diesen Grundsatz: Je früher Sie die Gelenke unterstützen, desto effektiver können Sie dem Verschleiß entgegenwirken. Es ist immer leichter, eine gesunde Struktur zu erhalten, als eine bereits beschädigte zu reparieren.

Wärme oder Kälte – was hilft besser bei Arthroseschmerzen?

Eine super Frage, denn beides hat seine Berechtigung, aber für völlig unterschiedliche Situationen.

Chronische Steifheit, wie sie viele Hunde morgens oder bei nasskaltem Wetter zeigen, spricht wunderbar auf sanfte Wärme an. Ein warmes Körnerkissen oder eine spezielle Wärmematte lockert die verspannte Muskulatur rund um das Gelenk und fördert die Durchblutung.

Ist das Gelenk hingegen akut entzündet – Sie erkennen das oft an Schwellung, Rötung und starker Schmerzhaftigkeit bei Berührung –, ist Kälte die richtige Wahl. Ein in ein Handtuch gewickeltes Kühlpack für etwa 10–15 Minuten kann die Entzündung eindämmen und den akuten Schmerz lindern. Wenn Sie sich tiefergehend informieren möchten, wie Sie die Gelenkschmerzen Ihres Hundes natürlich behandeln können, finden Sie in unserem Artikel wertvolle Tipps.


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