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Pfotenfit – Dr. Wuffys Journal für Hundegesundheit
Hagebutte für Hunde ein kompletter Ratgeber
Hagebutte für Hunde ein kompletter Ratgeber
Absolut, Hagebutte ist für Hunde weit mehr als nur ein flüchtiger Trend. Man kann sie getrost als bewährtes Naturmittel bezeichnen, das gezielt die Gelenke und das Immunsystem deines Vierbeiners stärken kann. Die kleine rote Frucht ist ein echtes Kraftpaket, vollgepackt mit Vitamin C und entzündungshemmenden Galaktolipiden. Genau diese Kombination macht sie zu einer so wertvollen Ergänzung im Futternapf.
Was Hagebutte im Körper deines Hundes wirklich bewirkt
Die Hagebutte ist viel mehr als nur eine hübsche rote Frucht. Stell sie dir am besten wie ein natürliches Schutzschild und gleichzeitig als Schmiermittel für den Körper deines Hundes vor. Die Früchte der Hundsrose (Rosa canina) stecken voller bioaktiver Substanzen, die wie ein eingespieltes Team zusammenarbeiten, um die Vitalität und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Kein Wunder also, dass Hagebutte als Futterergänzung in Deutschland immer beliebter wird. Vor allem Hagebuttenpulver, das idealerweise zu 100 % aus schonend gemahlenen Früchten besteht, liefert eine beeindruckende Dosis an Vitamin C und den wichtigen Galaktolipiden. Gerade diese Inhaltsstoffe sind ein Segen für den Bewegungsapparat, da sie die Gelenkfunktion spürbar unterstützen können. Eine gute Übersicht über natürliche Unterstützung für den Bewegungsapparat von Hunden findest du zum Beispiel auf kraeuterhaus.de.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe im Überblick
Der eigentliche Schatz der Hagebutte liegt in ihrer einzigartigen Zusammensetzung. Statt sich nur auf einen einzigen Wirkstoff zu verlassen, schickt sie ein ganzes Team an Helfern los, das an verschiedenen Ecken im Körper anpackt.
Um das Ganze etwas greifbarer zu machen, hier eine Übersicht der Hauptakteure und was sie für deinen Hund tun.
Wirkstoffe der Hagebutte und ihre Vorteile für Hunde
Diese Tabelle zeigt die wichtigsten Inhaltsstoffe der Hagebutte und erklärt prägnant deren Funktion und Nutzen für die Gesundheit des Hundes.
| Wirkstoff | Funktion im Körper des Hundes | Hauptvorteil |
|---|---|---|
| Vitamin C | Starkes Antioxidans; unerlässlich für die Kollagenbildung, das „Gerüst“ von Bindegewebe. | Stärkt das Immunsystem und sorgt für stabilen Knorpel und festes Bindegewebe. |
| Galaktolipide | Pflanzliche Fett-Zucker-Verbindungen, die bekannt dafür sind, Entzündungsprozesse zu regulieren. | Helfen, die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und können bei Steifheit Linderung verschaffen. |
| Flavonoide | Sekundäre Pflanzenstoffe, die wie Bodyguards für die Körperzellen agieren. | Schützen die Zellen vor oxidativem Stress („Zell-Rost“) und fördern die allgemeine Gesundheit. |
| Pektine | Wertvolle Ballaststoffe, die als Nahrung für die guten Darmbakterien dienen. | Unterstützen eine gesunde Verdauung und tragen zu einer ausgeglichenen Darmflora bei. |
Man sieht also, dass das Zusammenspiel dieser Stoffe die Hagebutte so besonders macht. Sie ist ein echtes Multitalent aus der Natur.
Was steckt wirklich in der Hagebutte und wie hilft es meinem Hund?
Um zu verstehen, warum die Hagebutte für Hunde so ein kleines Kraftpaket ist, müssen wir uns ansehen, was im Körper passiert, wenn sie ihre Wirkung entfaltet. Es ist kein einzelner magischer Inhaltsstoff, sondern ein Team aus cleveren Helfern, die Hand in Hand arbeiten – wie ein perfekt eingespieltes Orchester.
Stellen Sie sich die Gelenke Ihres Hundes wie ein empfindliches Scharnier vor. Durch tägliche Bewegung, Spiel und Belastung kann es zu Reibung und winzigen „Entzündungsfunken“ kommen. Genau hier greifen die Galaktolipide ein.

Diese besonderen Fett-Zucker-Verbindungen kann man sich wie eine Art biologisches Kühlmittel vorstellen. Sie wandern gezielt zu den Gelenken und helfen dabei, diese Entzündungsprozesse einzudämmen. Das Ergebnis? Die Beweglichkeit wird unterstützt und Ihr Hund fühlt sich einfach wohler in seiner Haut.
Vitamin C: Der Baumeister für starke Gelenke
Klar, bei Vitamin C denken die meisten sofort an das Immunsystem. Das stimmt auch, aber in der Hagebutte spielt es eine noch viel fundamentalere Rolle für die Gelenke: Es ist der unersetzliche Chef-Baumeister für stabiles Kollagen.
Kollagen ist das Protein, das Knorpel, Sehnen und Bändern ihre Festigkeit und gleichzeitig ihre Elastizität gibt. Ohne genug Vitamin C kann der Körper kein hochwertiges Kollagen herstellen. Das ist, als würde man versuchen, eine Mauer ohne Mörtel zu bauen – die Steine halten einfach nicht zusammen.
Die Hagebutte liefert also nicht nur das Material für den Gelenkschutz, sondern auch den „Zement“, der alles zusammenhält. Das macht sie zu einer ganzheitlichen Unterstützung für den gesamten Bewegungsapparat.
Flavonoide: Die Bodyguards der Körperzellen
Neben den Hauptakteuren hat die Hagebutte noch ein Ass im Ärmel: die Flavonoide. Diese Pflanzenstoffe sind extrem starke Antioxidantien. Ihre Aufgabe lässt sich am besten mit der eines persönlichen Bodyguards für jede einzelne Zelle vergleichen.
Im Alltag eines Hundes entstehen durch Stoffwechselprozesse und Umwelteinflüsse ständig sogenannte freie Radikale. Das sind aggressive Moleküle, die die Zellen angreifen und oxidativen Stress verursachen – eine Art „Zell-Rost“, der den Alterungsprozess beschleunigt.
Flavonoide fangen diese Störenfriede ab und machen sie unschädlich. So schützen sie die Zellen vor Schäden und halten sie gesund. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die allgemeine Vitalität aus, sondern stärkt auch das Immunsystem. Wenn Sie tiefer in dieses Thema eintauchen möchten, erklärt unser Artikel über Antioxidantien für Hunde, warum dieser Schutz so wichtig ist.
Die Wirkstoffe der Hagebutte arbeiten also auf drei Ebenen zusammen:
- Beruhigen: Galaktolipide wirken direkt an den Entzündungsherden in den Gelenken.
- Aufbauen: Vitamin C sorgt für die Produktion von stabilem Kollagen für gesunden Knorpel.
- Schützen: Flavonoide bewahren die Körperzellen vor schädlichem oxidativem Stress.
Dieses kraftvolle Trio macht die Hagebutte zu einem natürlichen und effektiven Begleiter für ein agiles und unbeschwertes Hundeleben, von der feuchten Nase bis zur wedelnden Schwanzspitze.
Wie Sie die richtige Hagebutten-Dosis für Ihren Hund finden
Bei der Gabe von Hagebutte ist die richtige Menge entscheidend. Es geht nicht darum, nach dem Motto „viel hilft viel“ zu handeln, sondern die Dosis zu finden, die genau auf das Gewicht und die Bedürfnisse Ihres Hundes zugeschnitten ist. Nur so entfaltet die Hagebutte ihre volle Kraft, ohne den Organismus unnötig zu belasten.
Stellen Sie sich das Ganze wie das Stimmen eines Instruments vor: Man beginnt sanft und nähert sich langsam dem perfekten Ton an. Genauso sollten Sie auch bei der Hagebutte vorgehen. Eine langsame Steigerung sorgt dafür, dass sich der Verdauungstrakt Ihres Hundes an die wertvollen Ballaststoffe gewöhnen kann und die Verträglichkeit optimal ist.
Die Grundregeln für die Dosierung
Am einfachsten lässt sich Hagebuttenpulver oder -mehl verabreichen, da man es bequem unter das tägliche Futter mischen kann. Hier hat sich in der Praxis eine klare Faustregel etabliert: Rechnen Sie mit etwa 1 Gramm Hagebuttenpulver pro 5 Kilogramm Körpergewicht Ihres Hundes pro Tag.
Wichtig ist jedoch, eine Obergrenze zu beachten. Selbst bei sehr großen und schweren Hunden sollten Sie eine tägliche Menge von 6 Gramm nicht überschreiten. Diese Empfehlung stützt sich auf Erfahrungswerte und Studien – auch beim Menschen wurden mit einer Dosis von 5 Gramm täglich sehr gute Ergebnisse erzielt, ohne dass nennenswerte Nebenwirkungen auftraten. Mehr zu den Hintergründen der Fütterungspraxis können Sie etwa auf bio-tierkost.de nachlesen.
Mein Rat aus der Praxis: Fangen Sie immer mit einer kleineren Menge an, zum Beispiel mit der Hälfte der empfohlenen Zieldosis. Beobachten Sie Ihren Hund ein paar Tage und schauen Sie, wie er darauf reagiert. Wenn alles passt, können Sie die Dosis langsam über eine Woche auf die volle Menge steigern.
Kleiner Tipp: Dieses „Einschleichen“ ist der beste Weg, um die Verdauung an die neuen Nährstoffe zu gewöhnen und die Akzeptanz zu sichern. Das gilt ganz besonders für Hunde, die einen empfindlichen Magen haben.
Dosierungsrichtwerte für Hagebuttenpulver nach Hundegewicht
Um Ihnen die Fütterung im Alltag zu erleichtern, haben wir hier eine einfache Übersichtstabelle zusammengestellt. Als grobe Orientierung können Sie davon ausgehen, dass ein gestrichener Teelöffel Hagebuttenpulver je nach Mahlgrad ungefähr 2 bis 3 Gramm wiegt.
| Gewicht des Hundes (kg) | Tägliche Dosierung (Teelöffel) | Tägliche Dosierung (ca. Gramm) |
|---|---|---|
| Bis 5 kg | ¼ Teelöffel | 1 g |
| 10 kg | ½ Teelöffel | 2 g |
| 20 kg | 1 Teelöffel | 3–4 g |
| 30 kg | 1,5 Teelöffel | 5 g |
| Über 40 kg | 2 Teelöffel | 6 g (Maximaldosis) |
Diese Tabelle dient als verlässlicher Anhaltspunkt. Denken Sie aber daran, dass jeder Hund anders ist. Beobachten Sie die individuelle Reaktion und passen Sie die Menge bei Bedarf leicht an – bei akuten Beschwerden natürlich immer in Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Hagebutte ist für sich allein schon ein starker Helfer, doch ihre wahre Stärke zeigt sie oft im Team mit anderen Gelenknährstoffen. In durchdachten Gelenk-Rezepturen, wie wir sie auch für Dr. Wuffy entwickeln, arbeiten Inhaltsstoffe wie Grünlippmuschel und MSM Hand in Hand und verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Wenn Sie tiefer in dieses Thema einsteigen möchten, liefert Ihnen unser Ratgeber über Nahrungsergänzungsmittel für Hundegelenke wertvolle Einblicke.
Pulver, Öl oder Kapseln – welche Form ist die beste?
Wenn es um Hagebutte für Hunde geht, steht man schnell vor der Frage: Pulver, Öl oder doch lieber Kapseln? Da hat man die Qual der Wahl. Aber keine Sorge, jede Variante hat ihre Stärken, und die beste für Ihren Hund hängt ganz davon ab, was Sie erreichen möchten.
Man kann es sich ein bisschen wie bei Werkzeugen vorstellen. Manchmal braucht man einen soliden Alleskönner, ein anderes Mal ist das Spezialwerkzeug für eine ganz bestimmte Aufgabe gefragt.
Das Pulver: der ganzheitliche Allrounder
Hagebuttenpulver ist sozusagen das Schweizer Taschenmesser unter den Darreichungsformen. Meistens wird es aus der ganzen Frucht hergestellt – also mit Schale, Fruchtfleisch und Kernen. Genau das macht es so wertvoll.
Durch diese ganzheitliche Verarbeitung steckt das gesamte Nährstoffspektrum der Hagebutte drin. Sie bekommen nicht nur die wichtigen Galaktolipide und Vitamin C für die Gelenke, sondern auch wertvolle Ballaststoffe wie Pektine, die eine gesunde Verdauung unterstützen. Für die tägliche Gesundheitsvorsorge und zur allgemeinen Stärkung des Bewegungsapparates ist das Pulver einfach ideal.
Das Öl: der Spezialist für Haut und Fell
Das Hagebuttenkernöl, wie der Name schon verrät, wird ausschließlich aus den kleinen Kernen der Frucht gepresst. Und die haben es in sich: Sie sind nämlich randvoll mit ungesättigten Fettsäuren, allen voran der Omega-6-Fettsäure Linolsäure.
Diese Fettsäuren sind das A und O für eine starke Hautbarriere und ein glänzendes, kräftiges Fell. Wenn es Ihnen also vor allem darum geht, Haut und Fell Ihres Hundes zu pflegen, dann ist das Öl die zielgenaue und hochkonzentrierte Lösung. Übrigens, für eine wirklich runde Sache bei den Fettsäuren lohnt sich oft die Kombination mit Omega-3. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber über Omega-3-Fettsäuren für Hunde.
Kapseln: praktisch und exakt dosiert
In Kapseln steckt meist Hagebuttenextrakt oder -pulver in einer bereits abgemessenen Menge. Ihr größter Vorteil? Sie sind unschlagbar praktisch und sauber in der Handhabung.
Perfekt für unterwegs oder wenn Sie eine exakte Dosierung bevorzugen, ohne jeden Tag mit der Waage hantieren zu müssen. Gerade bei mäkeligen Hunden können Kapseln Gold wert sein – einfach direkt ins Maul geben oder in einem Leckerli verstecken, und schon ist die Sache erledigt.
Kurz und knapp zusammengefasst:
- Für die umfassende Unterstützung von Gelenken und Allgemeingesundheit ist das Pulver die beste Wahl.
- Geht es gezielt um Haut und Fell, ist das Öl der Spezialist.
- Für maximalen Komfort und punktgenaue Dosierung sind die Kapseln ideal.
Sobald Sie sich für eine Variante entschieden haben, hilft Ihnen die folgende Grafik dabei, die richtige Dosis für Ihren Hund zu finden.

Diese kleine Anleitung zeigt die wichtigsten Schritte auf einen Blick: Hund wiegen, passende Dosis finden und immer langsam anfangen, damit sich der Körper daran gewöhnen kann.
So erkennen Sie wirklich gutes Hagebuttenpulver
Der Markt für Hagebuttenprodukte ist riesig, aber leider gilt das auch für die Qualitätsunterschiede. Nicht jedes Pulver, das im Regal steht, bringt die wertvollen Inhaltsstoffe mit, die Sie sich für Ihren Hund wünschen. Damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen, zeige ich Ihnen, worauf Sie wie ein Profi achten müssen.
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Das richtige Produkt zu finden ist ein bisschen so, als würden Sie auf dem Wochenmarkt einkaufen: Sie achten auf die Herkunft, schauen, wie frisch die Ware ist, und wollen sicher sein, dass keine unerwünschten Stoffe dran sind. Bei Hagebutten für Hunde läuft es im Grunde ganz ähnlich.
Worauf es bei der Qualität ankommt
Ein erstklassiges Hagebuttenprodukt erkennen Sie nicht am schicken Etikett oder am Preis, sondern an den Details, die oft erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Wenn Sie diese drei Punkte im Kopf behalten, trennen Sie ganz schnell die Spreu vom Weizen.
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Herkunft und Anbau: Greifen Sie am besten zu Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau (Bio-Qualität). Das ist Ihre Garantie dafür, dass die Früchte ohne Pestizide und chemische Dünger gewachsen sind. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern bewahrt auch Ihren Hund vor Schadstoffrückständen im Futter.
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Schonende Verarbeitung: Hitze ist der größte Feind der wertvollen Inhaltsstoffe. Vor allem das Vitamin C und die empfindlichen Galaktolipide nehmen bei hohen Temperaturen schnell Schaden. Achten Sie deshalb darauf, dass das Pulver schonend bei niedrigen Temperaturen (ideal sind unter 40 °C) getrocknet und vermahlen wurde. Nur so bleibt das volle Nährstoffprofil erhalten.
-
Absolute Reinheit: Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste verrät alles. Ein Top-Produkt enthält 100 % Hagebutte – sonst nichts. Finger weg von Produkten mit zugesetztem Zucker, Füllstoffen wie Getreide, künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffen. Solche Zusätze haben im Napf Ihres Hundes absolut nichts zu suchen.
Ein ganz entscheidender Hinweis auf hohe Qualität ist die Angabe „aus der ganzen Frucht inklusive Kerne“. Warum das so wichtig ist? Weil gerade in den kleinen Kernen die wertvollen Galaktolipide und gesunden Fettsäuren stecken. Ein Pulver, das nur aus der Schale besteht, ist bei Weitem nicht so wirksam.
Das Kleingedruckte richtig deuten
Lassen Sie sich nicht von bunten Verpackungen und großen Werbeversprechen blenden. Die wirklich wichtigen Infos stehen meist klein auf der Rückseite. Suchen Sie gezielt nach den oben genannten Kriterien. Ein Hersteller, der stolz auf sein Produkt ist, wird diese Details transparent angeben.
Letztendlich ist ein hochwertiges Hagebuttenprodukt für Hunde immer ein reines Naturprodukt, das mit Sorgfalt angebaut und verarbeitet wurde. Wenn Sie auf diese Merkmale achten, können Sie sicher sein, dass Ihr Hund auch wirklich die volle Pflanzenkraft bekommt, die Sie ihm Gutes tun soll.
Worauf man bei Hagebutten achten sollte
Gleich die beste Nachricht vorweg: Hagebutte ist für Hunde in aller Regel extrem gut verträglich. Sie gehört zu den sichersten Naturheilmitteln, die wir kennen. Echte Nebenwirkungen sind wirklich eine Seltenheit und treten fast nur dann auf, wenn man es mit der Dosierung übertreibt. Stellen Sie es sich einfach wie bei uns Menschen vor: Ein Apfel ist gesund, aber fünf auf einmal können den Magen schon mal kurzzeitig überfordern.
Die häufigste Reaktion bei einer klaren Überdosierung sind leichte Verdauungsbeschwerden. Das liegt an den wertvollen Ballaststoffen, den Pektinen, in der Hagebuttenschale. Ein Zuviel davon kann vorübergehend zu weicherem Kot oder in selteneren Fällen zu leichtem Durchfall führen.
So klappt der Start ohne Probleme
Der Trick für eine optimale Verträglichkeit ist ein sanfter Einstieg. Anstatt Ihrem Hund von Tag eins an die volle Dosis zu geben, ist es viel besser, die Menge langsam einzuschleichen.
- Woche 1: Fangen Sie einfach mit der Hälfte der empfohlenen Zieldosis an.
- Woche 2: Wenn alles gut läuft, steigern Sie auf die volle Menge.
Diese Vorgehensweise gibt dem Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes genügend Zeit, sich entspannt an die neuen Nähr- und Ballaststoffe zu gewöhnen. Sollten Sie trotzdem eine kleine Veränderung im Kot bemerken, reduzieren Sie die Dosis für ein paar Tage und versuchen es dann mit einer noch langsameren Steigerung erneut.
Ein wichtiger Hinweis aus der Praxis: Obwohl Hagebutte so sicher ist, gibt es Situationen, in denen eine kurze Rücksprache mit dem Tierarzt oder der Tierärztin sinnvoll ist. Das gilt besonders für trächtige oder säugende Hündinnen und für Hunde, die bereits Medikamente bekommen oder unter Vorerkrankungen (z. B. der Nieren) leiden.
Allergische Reaktionen auf Hagebutten sind zwar extrem unwahrscheinlich, aber wie bei jedem Naturprodukt theoretisch nicht zu hundert Prozent auszuschließen. Behalten Sie Ihren Hund in den ersten Tagen einfach im Auge und achten Sie auf Anzeichen wie Juckreiz oder Hautrötungen.
Wenn Sie mit Bedacht dosieren und auf die Signale Ihres Hundes hören, können Sie sicher sein, dass die Hagebutte für Ihren Hund genau das tut, was sie soll: Gutes bewirken.
Hagebutte für den Hund: Ihre Fragen, unsere Antworten
Jetzt wird's praktisch. Wahrscheinlich haben Sie nach all den Informationen noch ein paar konkrete Fragen im Kopf. Kein Problem – hier finden Sie die Antworten auf das, was Hundehalter am häufigsten wissen wollen. Betrachten Sie es als kleinen Spickzettel für den Alltag.
Wann kann ich mit einer Wirkung rechnen?
Hier ist ein wenig Geduld gefragt. Hagebutte ist ein Naturprodukt und kein chemisches Schmerzmittel, das sofort anschlägt. Die Natur braucht eben ihre Zeit, um ihre volle Kraft zu entfalten.
Die meisten Hundebesitzer stellen die ersten positiven Veränderungen nach etwa drei bis sechs Wochen regelmäßiger Gabe fest. Sie merken es oft daran, dass ihr Hund wieder agiler aufsteht, mehr Lust auf Spaziergänge hat oder einfach wieder runder läuft. Die entzündungshemmenden Prozesse im Körper müssen sich erst einmal einpendeln.
Ist Hagebutte auch für Welpen geeignet?
Ja, absolut! Hagebutte kann sogar schon für die Kleinsten eine wertvolle Stütze sein, quasi als eine Art Schutzschild für die Gelenke im Wachstum.
Wichtig ist hier aber: Fangen Sie ganz, ganz klein an. Eine Messerspitze genügt oft schon. Der junge Verdauungstrakt muss sich erst daran gewöhnen. Beobachten Sie Ihren Welpen gut und steigern Sie die Menge nur langsam. Im Zweifel ist eine kurze Rücksprache mit dem Tierarzt bei Welpen immer eine gute Idee.
Sehen Sie Hagebutte nicht als schnelle Reparatur, sondern als langfristigen Partner für die Gesundheit Ihres Hundes. Es ist ein fester Baustein in einer Routine, die die Lebensqualität nachhaltig verbessert.
Kann ich Hagebutte mit anderen Gelenkmitteln kombinieren?
Nicht nur können, Sie sollten es oft sogar! Hagebutte ist ein echter Teamplayer und arbeitet wunderbar mit anderen bewährten Gelenknährstoffen wie Grünlippmuschel, MSM oder Glucosamin zusammen. Man spricht hier von einem synergistischen Effekt, bei dem sich die Wirkstoffe gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken – 1+1 ergibt hier also 3.
Sie müssen keine Sorge haben, dass sich die Mittel in die Quere kommen. Gerade bei Hunden, die schon deutliche Gelenkprobleme zeigen, ist ein durchdachtes Kombipräparat, das auch Hagebutte enthält, oft die beste Wahl für eine umfassende Unterstützung.
Macht Hagebutte auch zur reinen Vorbeugung Sinn?
Definitiv. Es ist immer klüger, vorzusorgen, als später das Nachsehen zu haben. Die Gabe von Hagebutte ist eine hervorragende präventive Maßnahme, um das Immunsystem zu stärken und die Gelenke von vornherein fit und widerstandsfähig zu halten.
Dieser proaktive Ansatz wird immer beliebter. Immer mehr Tierärzte und Hundehalter setzen auf natürliche Ergänzungen, um die Vitalität zu fördern. Eine Studie, über die auch auf stiefel.store berichtet wird, bestätigt den Trend zu Naturprodukten wie Hagebutte, die das Immunsystem schonend unterstützen. So geben Sie Verschleißerscheinungen erst gar keine Chance, sich auszubreiten.
Hagebutte ist ein fantastischer Baustein für gesunde Gelenke, doch ihre wahre Stärke zeigt sie oft erst im Zusammenspiel mit anderen bewährten Wirkstoffen. Genau diesen Gedanken verfolgt Dr. Wuffy mit seiner wissenschaftlich fundierten Gelenkformel. Wir kombinieren die besten Nährstoffe ganz gezielt, damit sie sich gegenseitig verstärken und die Mobilität und Lebensfreude Ihres Hundes optimal fördern.
Entdecken Sie jetzt die Dr. Wuffy Gelenkformel und schenken Sie Ihrem Hund mehr Bewegungsfreude
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