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Pfotenfit – Dr. Wuffys Journal für Hundegesundheit
Algenöl für hunde als schlüssel zu mehr vitalität und gesundheit
Algenöl für hunde als schlüssel zu mehr vitalität und gesundheit
Algenöl für Hunde ist eine rein pflanzliche und hochwirksame Quelle für die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Es kann die Gesundheit von Gelenken, Haut, Fell und sogar dem Gehirn gezielt unterstützen und ist eine nachhaltige und schadstofffreie Alternative zu herkömmlichem Fischöl – ideal auch für allergische oder sensible Hunde.
Warum Algenöl eine clevere Wahl für Ihren Hund ist
Als Hundebesitzer suchen wir ständig nach Wegen, die Gesundheit unserer Vierbeiner auf natürliche Weise zu fördern. Genau hier rückt Algenöl für Hunde immer stärker in den Fokus. Es ist weit mehr als nur ein Trend – es ist eine moderne, pflanzliche Kraftquelle, die lebenswichtige Nährstoffe liefert, die der Hundekörper nicht selbst in ausreichender Menge herstellen kann.

Man kann sich Omega-3-Fettsäuren wie winzige, fleißige Helfer im Körper des Hundes vorstellen. Sie sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft, ähnlich wie Öl in einem Getriebe – von den Gelenken bis zu den Gehirnzellen. Fehlen diese wichtigen Bausteine, können mit der Zeit gesundheitliche Probleme entstehen, die die Lebensqualität unseres treuen Begleiters spürbar einschränken.
Direkt von der Quelle, ohne Umwege
Der entscheidende Vorteil von Algenöl liegt in seiner Herkunft. Viele glauben irrtümlicherweise, dass Fische die Omega-3-Fettsäuren selbst produzieren. In Wahrheit nehmen Fische diese wertvollen Nährstoffe erst durch den Verzehr von Mikroalgen auf. Algenöl geht also direkt zur ursprünglichen Quelle und erspart den Umweg über den Fisch.
Dieser direkte Weg bringt gleich mehrere handfeste Vorteile mit sich:
- Höchste Reinheit: Algen werden in kontrollierten Umgebungen gezüchtet. Das daraus gewonnene Öl ist daher frei von Schwermetallen, Mikroplastik und anderen Schadstoffen, die sich im Fettgewebe von Meeresfischen anreichern können.
- Nachhaltigkeit: Die Kultivierung von Mikroalgen schont die empfindlichen marinen Ökosysteme und trägt nicht zur Überfischung der Weltmeere bei. Ein gutes Gefühl für uns und den Planeten.
- Hervorragende Verträglichkeit: Für Hunde mit Fischallergien oder einem sensiblen Magen ist Algenöl die ideale, hypoallergene Alternative. Kein fischiger Geruch, kein Aufstoßen.
Algenöl ist nicht nur eine Ergänzung, sondern eine fundamentale Unterstützung für die Zellgesundheit Ihres Hundes. Es wirkt direkt auf zellulärer Ebene, um Entzündungen zu regulieren und die allgemeine Vitalität zu fördern.
Egal, ob es um Gelenkbeschwerden, stumpfes Fell oder die Stärkung des Immunsystems geht – Algenöl bietet eine wissenschaftlich fundierte und zugleich sanfte Möglichkeit, die Gesundheit Ihres Hundes gezielt zu unterstützen. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns genauer an, welche Wirkstoffe dahinterstecken und wie Ihr Hund konkret davon profitieren kann.
Die Wirkstoffe im Algenöl verstehen: EPA und DHA
Was macht Algenöl eigentlich so besonders für unsere Hunde? Die Antwort liegt in zwei kleinen Power-Paketen, genauer gesagt in zwei langkettigen Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Ja, die Namen sind echte Zungenbrecher, aber ihre Aufgaben im Hundekörper sind zum Glück ganz einfach zu verstehen.

Man könnte sich EPA als den körpereigenen „Entzündungsmanager“ vorstellen. Diese Fettsäure hilft dabei, Entzündungsprozesse im Gleichgewicht zu halten. Das ist besonders wichtig bei Gelenkbeschwerden, Hautirritationen oder Allergien, denn hier sind es oft hartnäckige, stille Entzündungen, die für Schmerzen und Juckreiz sorgen.
DHA wiederum ist der „Baumeister für Gehirn und Nerven“. Es ist ein ganz zentraler Baustein für die Zellen im Gehirn, die Nervenbahnen und sogar die Netzhaut im Auge. DHA unterstützt also die Denkprozesse, das Lernvermögen und die Sehkraft – das ist nicht nur für Welpen in ihrer Entwicklung super wichtig, sondern auch für ältere Hunde, um geistig fit zu bleiben.
Warum Hunde diese Fettsäuren nicht selbst herstellen können
Jetzt kommt der springende Punkt: Der Hundekörper kann diese beiden lebenswichtigen Fettsäuren kaum selbst produzieren. Zwar gibt es eine pflanzliche Vorstufe, die Alpha-Linolensäure (ALA), die zum Beispiel in Leinsamen vorkommt. Der Hund kann diese ALA theoretisch in EPA und DHA umwandeln – doch dieser Prozess ist extrem ineffizient.
Stellen Sie sich vor, Sie versuchen, aus einem riesigen Haufen Heu eine einzige Nadel zu finden. So ähnlich läuft diese Umwandlung ab. Nur ein winziger Bruchteil kommt am Ende als EPA oder DHA an, was bei Weitem nicht ausreicht. Deshalb ist eine direkte Zufuhr über das Futter oder ein Ergänzungsmittel so entscheidend.
Algenöl liefert EPA und DHA in ihrer direkten, bioverfügbaren Form. Der Hundekörper kann sie sofort nutzen, ohne auf ineffiziente Umwandlungsprozesse angewiesen zu sein – ein entscheidender Vorteil gegenüber rein ALA-basierten Ölen.
Genau diese direkte Verfügbarkeit macht Algenöl für Hunde zu einer so effektiven Ergänzung. Die Nährstoffe kommen genau dort an, wo sie gebraucht werden, und können ihre volle Wirkung entfalten. Wenn Sie noch tiefer in das Thema eintauchen möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen in unserem ausführlichen Artikel über Omega-3-Fettsäuren für Hunde.
Ein wachsendes Bewusstsein unter Hundebesitzern
Die Erkenntnis, dass eine gezielte Nahrungsergänzung einen echten Unterschied machen kann, setzt sich bei immer mehr Hundefreunden durch. Das ist auch kein Wunder, denn allein im Jahr 2020 lebten in Deutschland rund 10,7 Millionen Hunde in unseren Haushalten. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie groß der Bedarf an hochwertigen und sicheren Ergänzungen ist, die wirklich auf die Bedürfnisse unserer Vierbeiner zugeschnitten sind.
In diesem Zuge hat sich Algenöl als eine fantastische, rein pflanzliche Alternative zu herkömmlichem Fischöl etabliert und gewinnt immer mehr an Zuspruch.
Was bringt Algenöl konkret für die Gesundheit Ihres Hundes?
Nachdem wir uns EPA und DHA, die beiden Kraftpakete im Algenöl, genauer angeschaut haben, kommen wir zur wichtigsten Frage: Was bedeutet das alles für Ihren Hund im Alltag? Wie übersetzen sich diese komplizierten Fettsäuren in mehr Wohlbefinden und Lebensfreude für Ihren treuen Begleiter? Die Vorteile von Algenöl für Hunde sind wirklich vielfältig und oft schon nach wenigen Wochen spürbar.
Stellen Sie es sich einfach mal vor: Ihr Senior-Hund, der sich morgens nur noch mühsam und steif aus seinem Körbchen quält, begrüßt Sie plötzlich wieder mit einem kleinen Freudensprung. Oder das Fell, das vielleicht stumpf und schuppig war, glänzt wieder gesund in der Sonne und fühlt sich wunderbar weich an. Genau solche kleinen Wunder kann eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren im Alltag bewirken.
Mehr Bewegungsfreude durch gesunde Gelenke
Einer der am besten bekannten Pluspunkte von Algenöl ist seine positive Wirkung auf Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat. Vor allem die Fettsäure EPA ist ein echter Held im Kampf gegen Entzündungen. Genau diese Entzündungsprozesse sind häufig die Wurzel des Übels bei Gelenkschmerzen und Steifheit, wie sie viele Hunde mit Arthrose kennen.
Indem Algenöl hilft, diese Entzündungen zu lindern, kann es ganz direkt dazu beitragen:
- Gelenkschmerzen zu reduzieren: Ihr Hund hat wieder mehr Lust, sich zu bewegen und hält auf Spaziergängen länger durch.
- Die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern: Das Ein- und Aussteigen aus dem Auto oder das Treppensteigen fallen plötzlich wieder leichter.
- Die Knorpelgesundheit zu unterstützen: Die Nährstoffe tragen dazu bei, den wichtigen Gelenkknorpel zu schützen und zu erhalten.
Am Ende ist es ganz einfach: Ein Hund, dem die Gelenke nicht wehtun, ist ein glücklicherer und aktiverer Hund – egal, in welchem Alter.
Glänzendes Fell und gesunde Haut
Die Haut und das Fell Ihres Hundes sind oft ein direkter Spiegel seiner inneren Gesundheit. Wenn Ihr Hund unter ständigem Juckreiz, Schuppen, trockener Haut oder starkem Haarausfall leidet, könnte ein Mangel an wichtigen Fettsäuren dahinterstecken. Algenöl wirkt hier wie eine intensive Pflegekur, die von innen kommt.
Die Omega-3-Fettsäuren stärken die natürliche Barriere der Haut. Das bedeutet, die Haut kann Feuchtigkeit viel besser speichern und wird widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie Pollen oder andere Allergene. Das Resultat ist oft eine deutliche Besserung bei Juckreiz und Hautirritationen. Das sichtbare Zeichen für den Erfolg ist dann ein kräftiges, gesund glänzendes Fell.
Man kann sich Algenöl wie einen grundlegenden Baustein für jede einzelne Zelle im Körper des Hundes vorstellen. Von geschmeidigen Gelenken bis hin zu einer widerstandsfähigen Haut – eine gute Omega-3-Versorgung legt das Fundament für ein rundum gesundes Hundeleben.
Starke Unterstützung für Herz und Gehirn
Die positiven Effekte hören bei Gelenken und Haut aber noch lange nicht auf. Auch das Herz-Kreislauf-System profitiert enorm von den Omega-3-Fettsäuren. Sie unterstützen eine gesunde Herzfunktion und können dabei helfen, den Blutdruck zu regulieren. Das ist besonders für ältere Hunde oder solche mit Vorerkrankungen ein wichtiger Faktor.
Gleichzeitig ist DHA, der „Gehirn-Baustein“, absolut unerlässlich für die kognitive Leistung. Bei Welpen ist es entscheidend für eine gesunde Entwicklung des Gehirns und fördert die Lernfähigkeit. Bei erwachsenen Hunden und Senioren hilft es, die geistige Fitness zu bewahren und kann altersbedingten kognitiven Problemen vorbeugen. So bleibt Ihr Hund nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf lange fit und aufmerksam.
Algenöl im direkten Vergleich mit Fischöl
Viele Hundebesitzer stehen vor der Frage: Ist Algenöl für Hunde wirklich die bessere Wahl im Vergleich zum altbekannten Fischöl? Um das zu klären, schauen wir uns beide Omega-3-Quellen einmal ganz genau an. Es gibt ein paar entscheidende Punkte, die Ihnen die Entscheidung leichter machen werden.
Räumen wir direkt mit einem großen Mythos auf: Fische stellen Omega-3-Fettsäuren gar nicht selbst her. Sie nehmen sie auf, indem sie Algen fressen. Algenöl ist also nicht nur eine Alternative, sondern die ursprüngliche, direkte Quelle dieser wertvollen Nährstoffe. Und das bringt einige handfeste Vorteile mit sich.
Nachhaltigkeit und Reinheit im Fokus
Der wohl größte Unterschied liegt in der Herkunft. Fischöl wird aus Wildfischen gewonnen – eine Praxis, die unsere ohnehin schon stark belasteten Meere weiter unter Druck setzt. Algenöl hingegen stammt aus Mikroalgen wie Schizochytrium sp., die an Land in geschlossenen, streng kontrollierten Kulturen gezüchtet werden.
Diese Methode ist nicht nur deutlich nachhaltiger, sondern sichert auch eine außergewöhnliche Reinheit. Im Fettgewebe von Fischen können sich über die Zeit Schwermetalle, Mikroplastik und andere Umweltgifte anreichern. Algenöl aus kontrolliertem Anbau ist dagegen praktisch frei von solchen Schadstoffen – eine saubere und sichere Wahl für Ihren Hund.
Die folgende Infografik zeigt schön, wo Algenöl überall anpackt, um die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen.

Man sieht deutlich: Algenöl wirkt genau dort, wo es für ein gesundes Hundeleben am wichtigsten ist.
Bessere Verträglichkeit und angenehmerer Geruch
Ein weiterer Pluspunkt ist die Verträglichkeit. Gar nicht so wenige Hunde reagieren sensibel oder sogar allergisch auf Fischprodukte. Für diese Vierbeiner ist Algenöl eine ideale Lösung, denn es ist hypoallergen und frei von Fischproteinen. Wenn Sie mehr über die Wirkung von Fischölen erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel über Lachsöl für Hunde.
Auch die Akzeptanz spielt eine große Rolle. Algenöl hat einen viel neutraleren Geruch und Geschmack als das oft strenge Fischaroma, das viele Hunde – und ihre Menschen – nicht besonders mögen.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen Algenöl und Fischöl übersichtlich zusammen und erleichtert Ihnen die Wahl der passenden Omega-3-Quelle für Ihren Hund.
| Vergleich von Algenöl und Fischöl für Hunde | ||
|---|---|---|
| Merkmal | Algenöl | Fischöl |
| Omega-3-Quelle | Direkte, pflanzliche Quelle (Mikroalgen) | Indirekte Quelle (aus dem Fett von Fischen) |
| Nachhaltigkeit | Hoch, Anbau in geschlossenen Systemen schont Meere | Gering, trägt zur Überfischung bei |
| Reinheit | Sehr hoch, frei von Schwermetallen und Mikroplastik | Risiko von Belastungen durch Umweltgifte |
| Verträglichkeit | Hypoallergen, ideal für sensible Hunde | Kann Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen |
| Geruch/Geschmack | Neutral und mild | Oft intensiv und fischig |
| Für Veganer geeignet | Ja | Nein |
Wie Sie sehen, punktet Algenöl in allen entscheidenden Kategorien. Es ist die modernere, sauberere und ethischere Wahl.
Kurz gesagt: Algenöl spart sich den „Umweg über den Fisch“ und liefert reines, nachhaltiges und hochverträgliches Omega-3 direkt von der Quelle. Es ist die cleverere und oft auch gesündere Entscheidung für Ihren Hund.
Die umweltschonende Herstellung von Algenöl ist beeindruckend: Jede produzierte Tonne Algenöl kann bis zu 60 Tonnen Wildfisch ersetzen und schont damit massiv die marinen Ressourcen.
Die richtige Algenöl-Dosierung für Ihren Hund finden
Sie haben sich für ein gutes Algenöl für Ihren Hund entschieden – super! Doch jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie viel davon gehört eigentlich in den Napf? Die richtige Menge ist das A und O, damit Ihr Vierbeiner voll von den wertvollen Omega-3-Fettsäuren profitiert, ohne dass sein Magen rebelliert. Der Leitsatz „Viel hilft viel“ ist hier nämlich fehl am Platz.
Die perfekte Dosis ist keine Einheitsgröße. Sie hängt von mehreren Dingen ab, allen voran vom Körpergewicht Ihres Hundes. Aber auch Alter, Gesundheitszustand und wie aktiv Ihr Hund ist, spielen eine wichtige Rolle. Ein junger, agiler Wirbelwind braucht natürlich eine andere Versorgung als ein gemütlicher Senior, dem die Gelenke zu schaffen machen.
Fangen Sie langsam an – der Magen wird es Ihnen danken
Hier ist eine goldene Regel, die für jedes neue Futterergänzungsmittel gilt: Immer langsam starten! Geben Sie in den ersten Tagen erstmal nur die Hälfte der empfohlenen Dosis. So hat der Verdauungstrakt Ihres Hundes genug Zeit, sich an das Öl zu gewöhnen. Das ist der beste Weg, um Verdauungsärger wie weichen Kot von vornherein zu vermeiden.
Behalten Sie Ihren Hund in dieser Zeit gut im Auge. Verträgt er das Öl ohne Probleme? Perfekt! Dann können Sie die Menge über eine Woche hinweg langsam auf die volle empfohlene Dosis steigern. Dieser sanfte Übergang ist der Schlüssel für eine gute Akzeptanz.
Jedes Algenöl ist ein bisschen anders, vor allem was die Konzentration von EPA und DHA angeht. Werfen Sie daher immer zuerst einen Blick auf die Dosierungsempfehlung des Herstellers auf dem Etikett. Das ist Ihr sicherster Ausgangspunkt.
Ein Leitfaden für die tägliche Dosis
Als grobe Orientierung für den Einstieg können die folgenden Richtwerte dienen. Sie basieren auf dem Körpergewicht und haben sich in der Praxis gut bewährt.
Empfohlene tägliche Algenöl-Dosierung nach Gewicht des Hundes
Eine Übersicht zur Orientierung für die tägliche Algenöl-Gabe, basierend auf dem Körpergewicht Ihres Hundes. Starten Sie immer mit einer geringeren Dosis.
| Gewicht des Hundes | Empfohlene Tagesdosis (Richtwert) |
|---|---|
| Kleine Hunde (bis 10 kg) | ca. 1/4 Teelöffel (≈ 1,25 ml) |
| Mittlere Hunde (11-25 kg) | ca. 1/2 Teelöffel (≈ 2,5 ml) |
| Große Hunde (ab 26 kg) | ca. 1 Teelöffel (≈ 5 ml) |
Diese Tabelle gibt Ihnen eine erste Richtung vor. Aktuelle Empfehlungen aus Fachkreisen gehen sogar noch etwas genauer ins Detail: Für Hunde unter 10 kg werden oft etwa 1,1 ml Algenöl täglich empfohlen. Bei Hunden zwischen 11 und 20 kg liegt die Menge bei rund 2,3 ml, und für Hunde von 21 bis 30 kg sind es circa 3 ml am Tag, um den Omega-3-Bedarf optimal zu decken. Mehr dazu finden Sie in den aktuellen Dosierungsempfehlungen auf naturise.de.
Jeder Hund ist anders. Beginnen Sie mit einer kleinen Dosis, schauen Sie, wie Ihr Hund darauf reagiert, und passen Sie die Menge bei Bedarf an. Der sicherste Weg ist immer die Absprache mit Ihrem Tierarzt, um die perfekte Dosis zu finden.
Ganz wichtig: Wenn Ihr Hund bereits unter chronischen Erkrankungen leidet oder regelmäßig Medikamente bekommt, ist ein Gespräch mit dem Tierarzt Pflicht, bevor Sie Algenöl füttern. Nur so können Sie sicher sein, dass es keine unerwünschten Wechselwirkungen gibt und die Dosierung genau auf die Bedürfnisse Ihres treuen Begleiters abgestimmt ist.
Gutes Algenöl erkennen – Worauf es wirklich ankommt
Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel kann einen ganz schön überfordern. Überall Versprechungen, aber was steckt wirklich dahinter? Keine Sorge, es ist gar nicht so schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit ein paar einfachen Tricks erkennen Sie hochwertiges Algenöl für Hunde auf den ersten Blick und wissen genau, was im Napf Ihres Vierbeiners landet.

Der entscheidende Punkt, der über die Qualität entscheidet, ist der Gehalt an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Ein seriöser Hersteller macht hierzu klare und transparente Angaben in Milligramm (mg). Seien Sie skeptisch bei schwammigen Formulierungen wie „reich an Omega-3“ – das ist oft ein Zeichen dafür, dass man etwas verbergen möchte.
Ihre Checkliste für den Kauf von Algenöl
Damit Sie sicher sein können, das beste Produkt für Ihren Hund zu finden, habe ich eine kleine Checkliste für Sie zusammengestellt. Achten Sie einfach auf diese Punkte:
- EPA- & DHA-Gehalt klar ausgewiesen: Schauen Sie auf dem Etikett nach genauen Zahlen. Nur so wissen Sie, ob die Dosierung für Ihren Hund passt und das Öl auch wirklich etwas bewirken kann.
- Schonende Herstellung: Die wertvollen Fettsäuren sind Mimosen – Hitze mögen sie gar nicht. Kaltpressung oder andere sanfte Extraktionsverfahren sind daher ein Muss, damit die wertvollen Inhaltsstoffe unbeschadet im Öl ankommen.
- Kontrollierter Anbau: Das beste Algenöl stammt aus Algen, die in sauberen, geschlossenen Systemen kultiviert werden. Das garantiert, dass keine Schadstoffe oder Schwermetalle aus dem Meer im Produkt landen. Absolute Reinheit ist hier das A und O.
- Lichtgeschützte Verpackung: Omega-3-Fettsäuren reagieren empfindlich auf Licht und Sauerstoff und können schnell ranzig werden (oxidieren). Eine dunkle Glasflasche ist deshalb absolute Pflicht, um die Frische und Wirksamkeit des Öls zu bewahren.
Ein Qualitätsöl ist immer eine Investition in die Gesundheit Ihres Hundes. Wer auf transparente Angaben und eine gute Verpackung achtet, sorgt dafür, dass auch wirklich die volle Kraft der Alge bei seinem Vierbeiner ankommt.
Die Wahl des richtigen Öls ist natürlich nur ein Baustein für ein gesundes Hundeleben. Wenn Sie tiefer in die Materie eintauchen möchten, finden Sie in unserem Ratgeber zu Ergänzungsfuttermittel für Hunde viele weitere nützliche Tipps.
Mit diesem Wissen sind Sie jetzt bestens gewappnet, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Statt auf leere Werbeversprechen hereinzufallen, können Sie gezielt das Produkt auswählen, das wirklich zu den Bedürfnissen Ihres Hundes passt. So wird der Kauf von Algenöl zu einer einfachen und sicheren Sache.
Algenöl für Hunde: Ihre Fragen, unsere Antworten
Bestimmt haben Sie noch ein paar Fragen im Kopf, bevor Sie mit Algenöl für Ihren Hund loslegen. Das ist völlig normal! Hier habe ich die häufigsten Fragen gesammelt und beantworte sie kurz und bündig, damit Sie sich rundum sicher fühlen.
Ab wann darf mein Hund eigentlich Algenöl bekommen?
Gute Nachrichten: Algenöl ist für Hunde jeden Alters geeignet, vom verspielten Welpen bis zum gemütlichen Senior. Gerade für die Kleinsten ist die darin enthaltene DHA-Fettsäure ein wahrer Segen. Sie ist super wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Augen. Ein früher Start kann also wirklich einen Unterschied machen.
Bei Welpen fängt man am besten ganz behutsam mit einer kleinen Dosis an. Ein kurzes Gespräch mit dem Tierarzt gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit. So schaffen Sie von Anfang an die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes Hundeleben.
Wie schnell sehe ich eine Wirkung beim Hund?
Hier ist ein bisschen Geduld gefragt. Algenöl wirkt nicht über Nacht, denn die wertvollen Omega-3-Fettsäuren müssen sich erst nach und nach in die Körperzellen einbauen. Das ist eher ein Marathon als ein Sprint.
Die ersten positiven Zeichen, wie ein schöner glänzendes Fell, zeigen sich oft schon nach drei bis vier Wochen. Bei hartnäckigeren Problemen, zum Beispiel Gelenkschmerzen, kann es aber gut und gerne sechs bis acht Wochen dauern, bis Sie eine deutliche Verbesserung bemerken.
Bleiben Sie also dran – es lohnt sich!
Muss ich mit Nebenwirkungen rechnen?
Algenöl ist zum Glück sehr verträglich. Die häufigste "Nebenwirkung" tritt eigentlich nur auf, wenn man es zu gut meint: bei einer zu schnellen Dosissteigerung oder einer Überdosierung kann es zu weichem Stuhl oder leichtem Durchfall kommen.
Der Trick ist, ganz langsam zu starten und die Dosis über ein paar Tage schrittweise zu erhöhen. So kann sich der Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes in Ruhe daran gewöhnen. Wichtiger Hinweis: Omega-3 hat eine leicht blutverdünnende Wirkung. Wenn Ihr Hund also Blutverdünner bekommt oder eine OP ansteht, besprechen Sie die Gabe von Algenöl bitte unbedingt vorher mit Ihrem Tierarzt.
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