Lachsöl Hund Wirkung Der ultimative Ratgeber

Lachsöl für Hunde ist weit mehr als nur ein Trend – es ist ein echtes Kraftpaket für die Gesundheit. Viele Halter schwören darauf, wenn es um glänzendes Fell, geschmeidige Gelenke und ein starkes Immunsystem geht. Der Grund dafür sind die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und den Grundstein für die Vitalität Ihres Vierbeiners legen.

Was Lachsöl wirklich für Ihren Hund bedeutet

Ein Golden Retriever schaut aufmerksam auf einen Löffel Lachsöl, der ihm angeboten wird.

Versuchen Sie, Lachsöl nicht nur als Futterergänzung zu sehen, sondern vielmehr als ein tägliches Gesundheitselixier. Das wahre Geheimnis der positiven Wirkung von Lachsöl auf Hunde steckt in den ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, allen voran EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Diese Fettsäuren sind für Hunde essenziell. Das bedeutet, ihr Körper kann sie nicht selbst in ausreichender Menge herstellen und ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen.

Stellen Sie sich Omega-3 einfach wie ein hochwertiges Schmieröl für den gesamten Organismus Ihres Hundes vor. Es hält die Zellmembranen geschmeidig und sorgt dafür, dass im Körper alles reibungslos funktioniert.

Die Kernvorteile auf einen Blick

Die regelmäßige Gabe von Lachsöl wirkt sich auf ganz unterschiedliche Bereiche aus und verbessert die allgemeine Gesundheit Ihres Hundes spürbar. Hier sind die wichtigsten Vorteile zusammengefasst:

  • Haut & Fell: Lachsöl spendet Feuchtigkeit von innen, was trockener Haut, Juckreiz und Schuppen entgegenwirkt. Das Ergebnis ist ein sichtlich gesünderes, glänzendes Fell.
  • Gelenke & Beweglichkeit: Dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann Lachsöl helfen, Gelenkschmerzen zu lindern und die Mobilität zu fördern. Das ist besonders für Senioren oder sehr aktive Hunde eine große Erleichterung.
  • Immunsystem: Omega-3-Fettsäuren helfen dabei, Entzündungsprozesse im Körper auszubalancieren und unterstützen so ein starkes und widerstandsfähiges Immunsystem.
  • Herz-Kreislauf-System: Die Fettsäuren können außerdem dazu beitragen, die Blutfettwerte zu regulieren, was wiederum gut für die Herzgesundheit ist.

Lachsöl ist in Deutschland längst kein Geheimtipp mehr. Schätzungen zufolge greifen bereits rund 30 % der Hundehalter regelmäßig zu diesem natürlichen Helfer, um das Wohlbefinden ihres Tieres zu steigern. Das Schöne daran: Die ersten positiven Veränderungen, wie ein spürbar weicheres Fell, zeigen sich oft schon nach zwei bis vier Wochen. Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen wollen, finden Sie weitere Grundlagen zur Fütterung mit Lachsöl auf futalis.de.

Lachsöl ist so viel mehr als nur ein Mittel für schönes Fell. Es ist eine grundlegende Unterstützung für die Gesundheit jeder einzelnen Zelle, die sich auf den gesamten Körper Ihres Hundes auswirkt – von der Nasen- bis zur Schwanzspitze.

Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, fasst die folgende Tabelle die wichtigsten Wirkungsbereiche zusammen.

Wirkungsbereiche von Lachsöl auf einen Blick

Wirkungsbereich Hauptvorteil Sichtbar nach ca.
Haut & Fell Glänzendes Fell, weniger Juckreiz 2-4 Wochen
Gelenke & Mobilität Linderung von Entzündungen & Schmerzen 4-8 Wochen
Immunsystem Stärkere Abwehrkräfte Langfristig
Herz & Kreislauf Unterstützung der Herzfunktion Langfristig
Gehirn & Nerven Förderung kognitiver Funktionen Langfristig

Diese Übersicht zeigt, wie vielseitig Lachsöl wirken kann. Während kosmetische Verbesserungen schnell sichtbar sind, entfalten sich die tiefgreifenden gesundheitlichen Vorteile über einen längeren Zeitraum.

In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Weitere, was Sie wissen müssen: von der richtigen Dosierung über wichtige Qualitätsmerkmale bis hin zur Vermeidung typischer Fehler bei der Anwendung.

Was steckt wirklich hinter der Wirkung von Lachsöl?

Um zu verstehen, warum Lachsöl so ein Kraftpaket für die Gesundheit Ihres Hundes ist, müssen wir eine kleine Reise ins Innere seines Körpers machen – bis hin zu den winzigsten Bausteinen, den Zellen. Stellen Sie sich jede einzelne Zelle wie ein kleines, fleißiges Kraftwerk vor. Die Wände dieses Kraftwerks, die Zellmembranen, sind entscheidend für alles, was rein- und rausgeht. Und genau hier kommen die Omega-3-Fettsäuren ins Spiel.

Die beiden Stars im Lachsöl heißen EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Man kann sie sich als die flexiblen, aber superstabilen Hightech-Bausteine für diese Zellwände vorstellen. Sie sorgen dafür, dass die Wände nicht starr und brüchig sind, sondern elastisch bleiben.

Warum ist das so wichtig? Eine flexible Zellwand ist wie ein cleverer Türsteher: Sie lässt wichtige Nährstoffe leicht hinein und transportiert Abfallprodukte problemlos wieder hinaus. Stockt dieser Prozess, leidet die Zelle – und auf Dauer der gesamte Hund.

Das Problem mit dem Ungleichgewicht

Der Knackpunkt ist: Hunde können diese essenziellen Fettsäuren nicht selbst in ausreichender Menge herstellen. Sie müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Zwar ist in vielen Futtersorten Omega-Fettsäure enthalten, doch meistens überwiegt der Anteil an Omega-6-Fettsäuren, die vor allem in Fleisch und vielen pflanzlichen Ölen stecken.

Ein Zuviel an Omega-6 kann im Körper Entzündungen regelrecht anheizen. Omega-3 hingegen ist der natürliche Gegenspieler und wirkt entzündungshemmend. Lachsöl hilft also dabei, die Waage wieder ins Lot zu bringen.

Man kann sich das Immunsystem des Hundes wie eine Feuerwehr vorstellen. Omega-6-Fettsäuren können wie Brandbeschleuniger wirken, die kleine Glimmherde immer wieder anfachen. EPA und DHA aus dem Lachsöl sind dagegen die ruhigen, erfahrenen Feuerwehrleute, die diese Brände löschen, bevor sie sich ausbreiten.

Genau dieses Prinzip erklärt, warum Lachsöl bei so vielen verschiedenen Baustellen helfen kann. Ob bei steifen Gelenken, juckender Haut oder einem schwächelnden Immunsystem – dahinter stecken oft stille Entzündungen, denen EPA und DHA den Kampf ansagen.

EPA & DHA: Ein starkes Team mit klaren Aufgaben

Obwohl die beiden Hand in Hand arbeiten, hat jede Fettsäure ihr Spezialgebiet. Diese clevere Aufgabenteilung macht Lachsöl zu einem echten Allrounder.

  • EPA (Eicosapentaensäure): Der Entzündungs-Manager
    EPA ist der Experte für die Regulierung von Entzündungsreaktionen. Es ist besonders wertvoll für die Gelenkgesundheit, kann bei Arthritis-Symptomen Linderung verschaffen und die Beweglichkeit spürbar verbessern.

  • DHA (Docosahexaensäure): Der Baustein für Kopf und Augen
    DHA ist ein fundamentaler Baustein für das Gehirn und die Netzhaut. Bei Welpen ist es unverzichtbar für eine gesunde kognitive Entwicklung, und bei älteren Hunden hilft es, die grauen Zellen fit zu halten.

Die Kombination aus beiden macht Lachsöl zu einer der besten natürlichen Quellen, um einen Mangel gezielt auszugleichen. Wenn Sie tiefer in die wissenschaftlichen Hintergründe eintauchen möchten, finden Sie in unserem ausführlichen Artikel weitere Informationen über Omega-3-Fettsäuren für Hunde. Mit der Gabe von Lachsöl investieren Sie also direkt in die Gesundheit jeder einzelnen Zelle und stärken die Vitalität Ihres Vierbeiners von Grund auf.

Sichtbare und unsichtbare Gesundheitsvorteile

Oft fängt alles ganz unauffällig an. Sie bemerken, dass das Fell Ihres Hundes irgendwie anders aussieht – nicht mehr so stumpf und matt, sondern glänzender und weicher. Genau das ist meist das erste Zeichen dafür, dass das Lachsöl seine Arbeit aufnimmt.

Diese äußerliche Veränderung ist aber weit mehr als nur ein kosmetischer Bonus. Sie ist ein klares Signal, dass die wertvollen Omega-3-Fettsäuren bis in die Zellen vordringen und die Nährstoffversorgung von innen heraus ankurbeln. Die Hautbarriere wird gestärkt, kann Feuchtigkeit besser speichern und wird insgesamt widerstandsfähiger.

Wenn der Juckreiz endlich nachlässt

Kratzt sich Ihr Hund ständig? Leidet er unter trockener, schuppiger Haut? Dann könnte Lachsöl eine echte Erleichterung bringen. Man kann sich die Haut des Hundes gut wie eine Ziegelsteinmauer vorstellen: Die Hautzellen sind die Ziegel, und die Fette dazwischen bilden den Mörtel, der alles zusammenhält und schützt.

Omega-3-Fettsäuren wirken hier wie ein besonders hochwertiger, elastischer Mörtel. Sie füllen die Lücken in dieser Schutzmauer, machen sie undurchlässiger für Allergene und andere Reizstoffe und dämpfen gleichzeitig die Entzündungsreaktionen, die den fiesen Juckreiz auslösen. Das Resultat? Die Haut beruhigt sich und Ihr Hund ist sichtlich entspannter.

Die Erfahrung vieler Hundebesitzer bestätigt das eindrucksvoll. Eine wichtige Erhebung aus Deutschland zeigt, dass über 90 % der Halter, die Lachsöl füttern, eine deutliche Verbesserung von Haut und Fell feststellen. Auch Daten aus Tierarztpraxen sprechen eine klare Sprache: Bei etwa 75 % der Hunde mit Hautproblemen wie Trockenheit oder Juckreiz sorgt die regelmäßige Gabe von Lachsöl für eine spürbare Linderung. Mehr zu diesen Studien erfahren Sie bei Petfokus.

Was im Verborgenen passiert: die Wirkung im Inneren

So toll die sichtbaren Erfolge auch sind, die eigentliche Superkraft von Lachsöl entfaltet sich im Inneren des Hundekörpers. Hier kommen die stark entzündungshemmenden Eigenschaften von EPA und DHA erst richtig zum Tragen.

Besonders die Gelenke älterer oder sehr aktiver Hunde profitieren davon. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose sind es vor allem die chronischen Entzündungen, die Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit immer weiter einschränken. Lachsöl greift genau hier ein, wirkt wie ein natürlicher Entzündungshemmer und hilft, die Gelenke wieder geschmeidiger zu machen.

Lachsöl ist eine Investition in die langfristige Bewegungsfreude. Es kann zwar keinen beschädigten Knorpel reparieren, aber es schafft ein entzündungsarmes Umfeld, das dem Hund hilft, sich wieder freier und mit weniger Schmerzen zu bewegen.

Aber das ist noch nicht alles. Die positive Wirkung geht noch viel tiefer und stärkt zwei weitere Grundpfeiler der Hundegesundheit.

Ein starkes Herz und ein fittes Immunsystem

Auch das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System profitieren von den wertvollen Fettsäuren. Ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist die Basis für eine schlagkräftige körpereigene Abwehr. Da die meisten Futtermittel einen Überschuss an Omega-6 haben, hilft Lachsöl dabei, dieses wichtige Gleichgewicht wiederherzustellen.

Gleichzeitig unterstützen die Fettsäuren die Herzgesundheit. Sie können dabei helfen, die Blutfettwerte im Gleichgewicht zu halten und die Blutgefäße elastisch zu halten. Lachsöl ist also viel mehr als nur ein Fell-Booster – es ist ein echtes Multitalent, das die Vitalität Ihres Hundes von der Nasenspitze bis zur Schwanzspitze unterstützt.

So dosieren und verwenden Sie Lachsöl richtig

Damit Lachsöl seine volle Kraft entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Die passende Menge zu finden, ist aber zum Glück einfacher, als es klingt, und beugt möglichen Verdauungsbeschwerden vor.

Eine bewährte Faustregel gibt eine gute Orientierung, aber der Schlüssel zum Erfolg liegt im langsamen „Einschleichen“. So geben Sie dem Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes genug Zeit, sich sanft an die neue Ergänzung zu gewöhnen.

Als grober Richtwert gilt: etwa 1 Teelöffel (ca. 5 ml) pro 10 kg Körpergewicht pro Tag. Beachten Sie aber, dass dieser Wert je nach Produkt und der Konzentration der Omega-3-Fettsäuren schwanken kann. Ein kurzer Blick auf die Empfehlung des Herstellers auf der Verpackung ist daher immer der beste erste Schritt.

Viel wichtiger als der sofortige Start mit der vollen Dosis ist eine schrittweise Einführung. Am besten beginnen Sie in der ersten Woche mit nur einem Viertel der empfohlenen Menge. Über die nächsten ein bis zwei Wochen können Sie die Dosis dann langsam steigern. Auf diese Weise umgehen Sie clever das Risiko von weichem Stuhl oder Durchfall.

Die richtige Menge für Ihren Hund finden

Um Ihnen den Start zu erleichtern, haben wir eine praktische Anleitung zusammengestellt. Diese Tabelle zeigt Ihnen auf einen Blick die Richtwerte für die tägliche Dosierung von flüssigem Lachsöl. So stellen Sie eine sichere und effektive Anwendung sicher.

Gewicht des Hundes Tägliche Dosis (Teelöffel) Tägliche Dosis (ml)
Kleine Hunde (bis 10 kg) ca. ½ TL ca. 2,5 ml
Mittelgroße Hunde (10–25 kg) ca. 1 TL ca. 5 ml
Große Hunde (ab 25 kg) ca. 1,5–2 TL ca. 7,5–10 ml

Denken Sie daran, dass dies Ausgangspunkte sind. Jeder Hund ist einzigartig, und der individuelle Bedarf kann variieren.

Die folgende Infografik zeigt schön, wie sich die Wirkung von Lachsöl im Körper Ihres Hundes nach und nach entfaltet.

Infografik, die den Wirkungsfluss von Lachsöl bei Hunden zeigt, beginnend bei Haut und Fell, über die Gelenke bis hin zum Immunsystem.

Wie die Grafik verdeutlicht, machen sich die ersten positiven Effekte oft äußerlich an Haut und Fell bemerkbar. Die tiefergehenden, unsichtbaren Vorteile für die Gelenke und das Immunsystem bauen sich über einen längeren Zeitraum auf.

Flüssiges Öl oder Kapseln – was ist besser?

Die Entscheidung zwischen flüssigem Öl und Kapseln hängt letztlich von Ihnen und den Vorlieben Ihres Hundes ab. Beide Varianten haben ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen.

  • Flüssiges Lachsöl: Lässt sich wunderbar einfach über das Futter träufeln und wird von den meisten Hunden ohne Murren angenommen. Der große Vorteil ist die exakte, individuelle Dosierung – ideal für kleine Hunde oder während der langsamen Eingewöhnungsphase.
  • Lachsöl-Kapseln: Sind perfekt für unterwegs oder für wählerische Fellnasen, die den puren Ölgeschmack verschmähen. Die Anwendung ist sauber und das wertvolle Öl ist optimal vor Licht und Luft geschützt. Der Nachteil: Die Dosierung ist weniger flexibel, da die Kapseln eine feste Menge enthalten.

Ein wichtiger Punkt, den man nicht vergessen sollte: Lachsöl ist eine Quelle für fettlösliche Vitamine. Damit der Körper diese Nährstoffe optimal aufnehmen kann, ist eine gute Versorgung mit Antioxidantien entscheidend.

Vitamin E ist hier ein perfekter Partner, da es die empfindlichen Fettsäuren vor Oxidation schützt. Mehr dazu, wie Sie die richtige Dosierung von Vitamin E für Hunde finden, erfahren Sie in unserem passenden Ratgeber.

Am Ende des Tages ist die beste Darreichungsform die, die Ihr Hund gut akzeptiert und die sich unkompliziert in Ihren Alltag integrieren lässt.

Woran man gutes Lachsöl erkennt und wie man es auswählt

Nicht jedes Lachsöl, das man im Laden findet, bringt auch die erhofften Vorteile mit sich. Damit Sie Ihrem Vierbeiner wirklich etwas Gutes tun, müssen Sie die Spreu vom Weizen trennen können. Aber woran erkennt man denn nun ein Premium-Produkt? Es gibt da ein paar ganz klare Anhaltspunkte, die den Unterschied machen.

Das A und O ist das Herstellungsverfahren. Im Idealfall sollte das Öl kaltgepresst sein. Stellen Sie sich das Ganze wie bei einem hochwertigen Olivenöl vor: Durch die schonende Pressung ohne große Hitze bleiben die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren und Vitamine intakt. Werden sie stattdessen bei hohen Temperaturen gewonnen, können diese wertvollen Inhaltsstoffe schnell kaputtgehen.

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Ein genauer Blick auf das Etikett lohnt sich

Das Etikett verrät oft mehr, als man auf den ersten Blick meint. Ein vertrauenswürdiger Hersteller wird immer ganz transparent den Gehalt an EPA und DHA angeben. Genau diese beiden Fettsäuren sind die eigentlichen Stars im Lachsöl, weshalb ihre Konzentration direkt über die Wirksamkeit entscheidet.

Halten Sie Ausschau nach diesen Qualitätsmerkmalen:

  • Hoher Gehalt an EPA und DHA: Achten Sie auf Produkte, die den Anteil dieser beiden Fettsäuren klar ausweisen. Nur dann können Sie sicher sein, dass das Öl auch wirklich etwas bewirkt.
  • Geprüft auf Schadstoffe: Gutes Öl wird auf Schwermetalle und andere unerwünschte Stoffe getestet. Ein Analysezertifikat ist hier das beste Zeichen für Reinheit und Sicherheit.
  • Nachhaltige Herkunft: Greifen Sie am besten zu Lachsöl aus Wildfang oder nachhaltiger Aquakultur. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern liefert in der Regel auch ein hochwertigeres Öl.

Was den deutschen Markt angeht, so beziehen viele renommierte Marken ihr Lachsöl aus Norwegen oder kontrollierten europäischen Zuchten. Diese Betriebe unterliegen strengen EU-Vorschriften, was eine hohe Produktsicherheit gewährleistet. Typischerweise finden sich hier optimale EPA-Gehalte von 8–12 % und DHA-Gehalte von 10–15 %.

Ein gutes Lachsöl ist wie ein frischer Fisch: Es riecht angenehm nach Meer, aber niemals unangenehm oder ranzig. Ein stechender, fischiger Geruch ist oft ein Warnsignal für Oxidation und mindere Qualität.

Zu guter Letzt ist auch die Verpackung entscheidend. Omega-3-Fettsäuren reagieren sehr empfindlich auf Licht und Sauerstoff. Eine dunkle, lichtundurchlässige Flasche ist daher Pflicht, um das Öl vor dem Ranzigwerden zu schützen und seine Wirksamkeit bis zum letzten Tropfen zu erhalten.

Falls Sie bei der großen Auswahl noch unsicher sind, kann Ihnen unser Lachsöl-Hund-Testsieger-Vergleich eine gute Orientierungshilfe sein.

Häufige Fehler und Nebenwirkungen vermeiden

Lachsöl ist ein fantastisches Mittel, um die Gesundheit deines Hundes zu unterstützen – darüber sind wir uns einig. Aber wie bei allem Guten im Leben kommt es auch hier auf die richtige Handhabung an. Die gute Nachricht vorweg: Echte Probleme sind selten und lassen sich mit ein bisschen Know-how ganz einfach umschiffen.

Das mit Abstand häufigste Missgeschick ist eine simple Überdosierung. Ein allzu großzügiger Schuss Öl ins Futter kann den Magen-Darm-Trakt deines Lieblings überfordern. Das Ergebnis? Weicher Stuhl oder sogar Durchfall. Fange deshalb immer klein an und steigere die Dosis langsam über ein bis zwei Wochen. So hat der Körper genug Zeit, sich an das neue Superfood zu gewöhnen.

Richtige Lagerung und die Sache mit den Kalorien

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Lagerung. Omega-3-Fettsäuren sind kleine Sensibelchen, was Licht und Wärme angeht. Wird das Öl falsch gelagert, wird es ranzig. Dann verliert es nicht nur seine positive Wirkung, sondern kann deinem Hund sogar schaden.

Hier sind drei einfache Regeln, die du beachten solltest:

  • Kühl und dunkel, bitte: Nach dem Öffnen gehört die Flasche am besten in den Kühlschrank.
  • Der Nasen-Check: Frisches Lachsöl riecht dezent nach Fisch. Riecht es unangenehm stechend oder beißend, ist es Zeit für die Tonne.
  • Frische gewinnt: Kaufe lieber kleinere Flaschen, die du innerhalb weniger Wochen verbrauchst.

Denk auch daran, dass Lachsöl pure Energie ist. Ein kleiner Teelöffel schlägt schon mit etwa 40 Kalorien zu Buche. Wenn dein Hund zu ein paar Pfündchen zu viel neigt, solltest du diese Extra-Kalorien bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen, damit die schlanke Linie erhalten bleibt.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Hinweis für die Gesundheitsprofis unter uns: Omega-3-Fettsäuren können die Blutfettwerte beeinflussen. Studien haben gezeigt, dass eine regelmäßige Gabe von 1000 mg Omega-3 pro 10 kg Körpergewicht den Cholesterinspiegel um bis zu 15 % senken kann. Das ist super für die Herzgesundheit, sollte aber bei Hunden mit bestimmten Vorerkrankungen oder vor einer anstehenden OP immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Wenn du tiefer in die Materie eintauchen möchtest, erfährst du mehr über die Wirkungsbereiche von Lachsöl bei wolfsbacher-natur.de.

Lachsöl für Hunde: Die häufigsten Fragen auf einen Blick

Als Hundebesitzer will man natürlich alles richtig machen. Gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln wie Lachsöl tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier habe ich die wichtigsten Antworten für Sie kurz und knackig zusammengefasst, damit Sie schnell Klarheit bekommen.

Wie schnell sehe ich bei meinem Hund eine Wirkung vom Lachsöl?

Das ist eine der häufigsten Fragen, und die Antwort ist zweigeteilt. Sichtbare Verbesserungen am Fell kommen oft erstaunlich schnell. Viele Hundebesitzer berichten, dass das Fell schon nach zwei bis vier Wochen spürbar weicher und deutlich glänzender wird. Die positive Wirkung auf die Hautbarriere macht sich meist als Erstes bemerkbar.

Bei tiefergehenden gesundheitlichen Aspekten, wie der Unterstützung der Gelenke oder der Stärkung des Immunsystems, braucht es allerdings etwas mehr Geduld. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren entfalten sich langsamer im Körper. Rechnen Sie hier eher mit mehreren Monaten, bis Sie eine spürbare Besserung feststellen können.

Ist Lachsöl auch für Welpen geeignet?

Absolut! Lachsöl kann für Welpen sogar ausgesprochen wertvoll sein. Speziell die enthaltene DHA-Fettsäure ist ein entscheidender Baustein für die gesunde Entwicklung des Gehirns und der Augen. Wenn Sie Ihren kleinen Vierbeiner schon in dieser wichtigen Wachstumsphase gut versorgen, legen Sie einen wichtigen Grundstein für seine spätere Gesundheit.

Wichtig ist hier aber: Fangen Sie immer mit einer winzigen Dosis an! Der Verdauungstrakt eines Welpen ist noch sehr empfindlich. Steigern Sie die Menge nur ganz langsam und behutsam. Am sichersten ist es, die genaue Dosierung vorab kurz mit dem Tierarzt abzusprechen.

Was kann ich statt Lachsöl füttern? Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es. Wenn Ihr Hund Lachsöl partout nicht mag, es nicht verträgt oder Sie einfach eine andere Option suchen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Dorschöl: Eine sehr gute Alternative, die dem Lachsöl in Bezug auf den Gehalt an EPA und DHA kaum nachsteht.
  • Leinöl: Dies ist eine pflanzliche Quelle, aber Vorsicht: Es liefert hauptsächlich die Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure). Der Hundekörper kann diese nur sehr ineffizient in die wirklich wichtigen Formen EPA und DHA umwandeln. Es ist also kein vollwertiger Ersatz.
  • Algenöl: Eine fantastische vegane Alternative, die direkt die wertvollen Fettsäuren DHA und EPA liefert. Das macht es zur perfekten Wahl für Hunde, die zum Beispiel an einer Fischallergie leiden.

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