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Cbd Tropfen Hunde – cbd tropfen hunde: Ein praxisnaher Leitfaden
Cbd Tropfen Hunde – cbd tropfen hunde: Ein praxisnaher Leitfaden
Wenn Hundebesitzer das erste Mal von CBD-Tropfen hören, ist die erste Reaktion oft Zögern. Verständlich, denn der Begriff „Cannabis“ weckt sofort die Assoziation mit Rauschzuständen. Doch hier können wir direkt Entwarnung geben: Hochwertiges CBD (Cannabidiol) für Hunde hat absolut nichts mit einem „High“-Gefühl zu tun. Es ist ein reiner Naturstoff aus der Hanfpflanze, der entwickelt wurde, um das Wohlbefinden zu fördern – nicht, um einen Rausch auszulösen.
Was CBD-Tropfen für Ihren Hund wirklich bedeuten

Um zu verstehen, was in diesen kleinen Fläschchen steckt, müssen wir erst einmal mit einem weitverbreiteten Missverständnis aufräumen. CBD ist nicht THC (Tetrahydrocannabinol). THC ist der Wirkstoff, der für die berauschende Wirkung von Marihuana verantwortlich ist. Seriöse CBD-Produkte für Tiere dürfen gesetzlich nur winzige Spuren von THC enthalten (unter 0,2 %), eine Menge, die viel zu gering ist, um irgendeine psychoaktive Reaktion hervorzurufen.
Stellen Sie sich CBD eher als einen natürlichen Balanceregler für den Körper vor. Jeder Hund besitzt, genau wie wir Menschen, ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS). Man kann es sich wie ein riesiges Kommunikationsnetzwerk vorstellen, das im gesamten Körper verteilt ist und eine zentrale Rolle dabei spielt, alles im Gleichgewicht zu halten. Fachleute nennen diesen Zustand auch Homöostase.
Die Rolle des Endocannabinoid-Systems
Das ECS agiert wie ein Dirigent, der dafür sorgt, dass im Körperorchester alles harmonisch zusammenspielt. Es hat seine Finger im Spiel bei einer ganzen Reihe von wichtigen Prozessen:
- Schmerzempfinden: Es hilft, die Verarbeitung von Schmerzsignalen zu modulieren.
- Stress und Angst: Es beeinflusst, wie der Körper auf stressige Situationen reagiert.
- Schlafzyklen: An der Regulierung des natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus ist es ebenfalls beteiligt.
- Appetit und Verdauung: Auch hier greift das System regulierend ein.
- Immunreaktion: Es spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Entzündungsreaktionen.
Gerät dieses System aus dem Takt – sei es durch Alter, eine Erkrankung oder äußere Stressfaktoren –, können sich verschiedene Beschwerden bemerkbar machen. Und genau hier setzen CBD-Tropfen an. CBD interagiert mit den Rezeptoren dieses Systems und kann dem Körper so helfen, seine natürliche Balance wiederzufinden. Es erfindet also nichts Neues, sondern unterstützt die körpereigenen Regulationsmechanismen.
Wie CBD-Öl für Hunde hergestellt wird
Die Herstellung eines guten CBD-Öls ist ein präziser Prozess, bei dem die Sicherheit Ihres Hundes an erster Stelle steht. Alles beginnt mit speziell gezüchtetem Nutzhanf, der von Natur aus reich an CBD und arm an THC ist.
Ein wichtiger Punkt: Hanföl und CBD-Öl sind nicht dasselbe. Hanföl wird aus den Samen gepresst und ist voller guter Nährstoffe, aber es enthält kaum CBD. CBD-Öl hingegen wird aus den Blüten und Blättern extrahiert, denn dort sitzen die wertvollen Cannabinoide in konzentrierter Form.
Moderne Verfahren wie die CO₂-Extraktion machen es möglich, das CBD und andere nützliche Pflanzenstoffe ganz schonend zu gewinnen, während unerwünschte Substanzen wie das THC entfernt werden. Das reine Extrakt wird dann mit einem hochwertigen Trägeröl gemischt, zum Beispiel Lachsöl oder MCT-Öl. Das verbessert nicht nur die Aufnahme des CBDs im Körper des Hundes, sondern liefert oft selbst noch wertvolle Nährstoffe.
Zusammengefasst lässt sich also sagen: Bei CBD-Tropfen für Hunde geht es nicht um Rausch, sondern um eine natürliche Unterstützung für das körpereigene System, das für das allgemeine Wohlbefinden zuständig ist. Es ist ein Werkzeug, das Ihnen als Hundebesitzer helfen kann, die Lebensqualität Ihres vierbeinigen Freundes auf sanfte Art und Weise zu fördern.
Wie cbd das wohlbefinden ihres hundes unterstützen kann
Jetzt wissen wir, was CBD ist und wie es auf das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) einwirkt. Aber was heißt das ganz praktisch für Sie und Ihren Hund im Alltag? Anstatt Ihnen allgemeine Heilversprechen zu machen, was weder erlaubt noch seriös wäre, schauen wir uns lieber konkrete Situationen an, in denen die ausgleichende Wirkung von CBD eine echte Hilfe sein kann.
Die Forschung hat klar gezeigt: Das ECS ist so etwas wie die Schaltzentrale für Entzündungsreaktionen, Schmerzempfinden und Stressbewältigung. Wenn CBD Tropfen für Hunde mit diesem System interagieren, können sie dabei helfen, die natürliche Balance wiederherzustellen – mit positiven Effekten auf ganz unterschiedliche Lebensbereiche.
Unterstützung bei altersbedingten gelenkbeschwerden
Viele Hundesenioren plagen sich früher oder später mit Gelenkproblemen. Das Aufstehen fällt schwer, die Spaziergänge werden kürzer und der Sprung ins Auto wird zu einer echten Hürde. Genau hier kann CBD eine sinnvolle Ergänzung sein.
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass CBD die Aktivität von Entzündungsbotenstoffen beeinflussen kann. Das repariert zwar keine Gelenke, aber es kann den Komfort in den Gelenken spürbar verbessern und die Beweglichkeit fördern. Am Ende geht es darum, die Lebensqualität zu steigern und Ihrem Hund wieder mehr Freude an der Bewegung zu schenken.
- Erhaltung der Mobilität: Indem eine gesunde Entzündungsbalance unterstützt wird, kann CBD Ihrem Senior helfen, sich wohler zu fühlen und länger aktiv zu bleiben.
- Steigerung des Wohlbefindens: Weniger Unbehagen führt fast immer zu besserer Laune und mehr Lust, am Familienleben teilzunehmen.
Für eine gezielte Gelenkunterstützung hat es sich bewährt, CBD mit klassischen Ergänzungsfuttermitteln zu kombinieren. Während CBD über das ECS wirkt, liefern Produkte wie Dr. Wuffy gezielt Nährstoffe wie Grünlippmuschel oder Glucosamin, die direkt im Gelenkstoffwechsel ankommen. Mehr über natürliche Entzündungshemmer für Hunde können Sie übrigens in unserem weiterführenden Artikel nachlesen.
Beruhigung in stressigen situationen
Hunde sind Sensibelchen, genau wie wir. Laute Geräusche an Silvester, Autofahrten, der Besuch beim Tierarzt oder das Alleinbleiben können bei vielen Vierbeinern puren Stress auslösen. Und auch hier spielt das ECS eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Stressreaktion.
Die Forschung in diesem Bereich ist vielversprechend. Sie zeigt, dass CBD eine beruhigende Wirkung haben kann, ohne den Hund schläfrig zu machen. Es hilft dem Körper, gelassener auf Stressreize zu reagieren, anstatt sie einfach zu betäuben.
Stellen Sie sich vor, Ihr Hund zittert nicht mehr bei jedem Donnerschlag oder kann während einer langen Autofahrt entspannt dösen. Anstatt in Panik zu verfallen, könnte Ihr Hund lernen, mit solchen Situationen ruhiger umzugehen. Das macht CBD-Tropfen zu einem nützlichen Helfer im Umgang mit stressbedingtem Verhalten.
Förderung eines ausgeglichenen wesens
Aber es geht nicht nur um akute Stressmomente. CBD kann auch zu einer allgemeinen inneren Balance beitragen. Manche Hunde sind von Natur aus einfach nervöser, leichter reizbar oder neigen zu übermäßigem Bellen. Indem CBD dem ECS hilft, im Gleichgewicht zu bleiben, kann es zu einer stabileren Grundstimmung beitragen.
Das bedeutet nicht, dass sich die Persönlichkeit Ihres Hundes ändert. Ein verspielter Hund bleibt verspielt. Es geht vielmehr darum, die Spitzen von nervöser Energie oder übermäßiger Reaktivität sanft abzufedern und dem Hund zu helfen, mehr in seiner Mitte zu ruhen.
Wichtiger Hinweis: Die Gabe von CBD Tropfen für Hunde sollte immer als unterstützende Maßnahme gesehen werden. Sie ersetzt auf keinen Fall eine tierärztliche Diagnose oder eine notwendige medizinische Behandlung. Bevor Sie CBD zum ersten Mal geben, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Tierarzt. Nur so können Sie sicher sein, dass es für Ihren Hund geeignet ist und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten.
Die richtige dosierung für ihren hund sicher bestimmen
Die perfekte Dosis CBD Tropfen für Hunde zu finden, ist ein bisschen wie das Feintuning bei einem alten Radio: Man startet grob und dreht dann ganz behutsam, bis der Klang genau richtig ist. Eine Dosis, die für alle passt, gibt es schlichtweg nicht. Jeder Hund ist ein Individuum und reagiert ganz eigen auf CBD.
Deshalb gilt in der Praxis eine goldene Regel: „Start low and go slow“. Übersetzt heißt das: Fangen Sie mit einer ganz kleinen Menge an und erhöhen Sie diese nur langsam und schrittweise über mehrere Tage oder sogar Wochen. Wichtig dabei ist, Ihren Hund genau im Auge zu behalten. So kann sich sein Körper in Ruhe an das CBD gewöhnen und Sie finden die niedrigste, aber wirksame Dosis.
Faktoren die die dosierung beeinflussen
Ein paar Dinge spielen eine wichtige Rolle bei der Suche nach der passenden Anfangsdosis. Wenn Sie diese von Anfang an berücksichtigen, sind Sie auf der sicheren Seite.
- Körpergewicht: Das ist der wichtigste Anhaltspunkt. Eine riesige Deutsche Dogge braucht natürlich eine höhere Dosis in Milligramm (mg) als ein zierlicher Chihuahua. Logisch, oder?
- Alter und Stoffwechsel: Ältere Hunde haben oft einen gemütlicheren Stoffwechsel. Sie können empfindlicher reagieren, weshalb hier besondere Vorsicht geboten ist.
- Individuelle Verfassung: Wie ist Ihr Hund allgemein drauf? Ein topfitter, aktiver Jungspund verarbeitet Stoffe anders als ein Senior. Auch die Persönlichkeit – sensibel oder eher robust – kann einen Unterschied machen.
- Grund der Anwendung: Geht es um leichte Nervosität vor dem Autofahren oder um die dauerhafte Unterstützung bei chronischen Gelenkschmerzen? Der Anlass bestimmt maßgeblich die Dosis.
Viele Hersteller und Ratgeber in Deutschland orientieren sich als Faustregel an einer Startdosis von etwa 0,5–1,0 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Manchmal liest man auch von 1–2 Tropfen pro 5 kg Körpergewicht. Diese Angaben sind aber nur ein grober Startpunkt.
Beispielhafte startdosierung für CBD tropfen (5% öl)
Die folgende Tabelle dient als Orientierungshilfe für eine sichere Anfangsdosierung basierend auf dem Gewicht des Hundes. Die Dosis sollte schrittweise angepasst und mit einem Tierarzt besprochen werden.
| Gewicht des Hundes | Startdosis pro Tag (Gesamt) | Beispielhafte Tropfen pro Tag (bei 5% Öl) | Wichtige Hinweise |
|---|---|---|---|
| Bis 5 kg | 2,5–5 mg | 1–2 Tropfen | Mit nur einem Tropfen beginnen und die Reaktion genau beobachten. |
| 5–10 kg | 5–10 mg | 2–4 Tropfen | Die Gesamtdosis am besten auf morgens und abends aufteilen. |
| 10–20 kg | 10–20 mg | 4–8 Tropfen | Nach 5–7 Tagen kann die Dosis bei Bedarf leicht erhöht werden. |
| Über 20 kg | 20 mg+ | 8+ Tropfen | Bei großen Hunden ist die schrittweise Erhöhung besonders wichtig. Rücksprache mit Tierarzt halten! |
Denken Sie daran: Das ist nur ein Vorschlag für den Einstieg. Die perfekte Dosis für Ihren Hund finden Sie nur durch geduldiges Beobachten und Anpassen.
Praktischer fahrplan zur dosisfindung
Um Ihnen den Start zu erleichtern, hier ein einfacher Drei-Schritte-Plan. Sehen Sie es als einen Prozess, bei dem Sie und Ihr Hund gemeinsam den richtigen Weg finden.
- Berechnen Sie die Startdosis: Nehmen Sie die Faustregel (0,5 mg pro kg) oder die Empfehlung des Herstellers als Ausgangspunkt. Es ist oft sinnvoll, diese Tagesdosis auf zwei Gaben – morgens und abends – aufzuteilen. Das hält den CBD-Spiegel im Körper schön konstant.
- Beobachten Sie Ihren Hund für 5-7 Tage: Bleiben Sie für die erste Woche bei dieser niedrigen Dosis. Führen Sie am besten ein kleines Tagebuch: Wie ist sein Verhalten? Bewegt er sich geschmeidiger? Steht er leichter auf? Notieren Sie alles.
- Passen Sie die Dosis langsam an: Wenn sich nach einer Woche noch nichts getan hat, geben Sie pro Gabe einen Tropfen mehr und beobachten wieder ein paar Tage. Sehen Sie eine positive Veränderung? Perfekt, dann haben Sie die Dosis vielleicht schon gefunden. Wirkt Ihr Hund plötzlich sehr müde, gehen Sie einfach wieder einen Schritt zurück.
Wichtiger Hinweis: Ihre Beobachtung ist der Schlüssel zum Erfolg. Sie kennen Ihren Hund am allerbesten. Achten Sie auf die kleinen, feinen Signale – vielleicht hängen die Ohren entspannter, er liegt ruhiger oder fordert wieder zum Spielen auf. Das sind oft die ersten Zeichen, dass es wirkt.
Die folgende Grafik soll Ihnen als kleiner Wegweiser dienen, um zu überlegen, in welchen Situationen CBD eine unterstützende Rolle spielen könnte.

Wie man sieht, geht es oft um altersbedingte Zipperlein wie Gelenkprobleme oder um Stress und Unruhe. Aber ganz gleich, was der Grund ist: Der erste Weg sollte immer zum Tierarzt führen.
Manchmal ist CBD auch nicht die einzige oder beste Lösung. Gerade bei Unruhe gibt es noch andere Helfer aus der Natur. Wenn Sie möchten, können Sie sich hier über die richtige Dosierung von Baldrian für Hunde informieren, was eine gute Ergänzung oder Alternative sein kann.
Der wichtigste Rat von allen lautet aber: Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie mit der Gabe von CBD Tropfen beginnen. Er kann den Gesundheitszustand Ihres Hundes am besten einschätzen, mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen und Sie professionell bei der Dosierung begleiten. So sind Sie und Ihr treuer Freund auf dem sichersten Weg.
Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen realistisch einschätzen
Wenn Sie darüber nachdenken, Ihrem Hund CBD-Tropfen zu geben, steht eine Frage über allen anderen: Ist das wirklich sicher? Die kurze Antwort ist beruhigend: Ja, für die allermeisten Hunde gilt CBD als ausgesprochen gut verträglich. Unzählige Erfahrungsberichte von Hundebesitzern und auch erste Studien deuten darauf hin, dass ernsthafte Nebenwirkungen eine absolute Seltenheit sind.
Trotzdem sollten wir das Thema Sicherheit ganz nüchtern und ohne rosarote Brille betrachten. Denn wie bei jedem pflanzlichen Mittel kann auch der Organismus eines Hundes auf CBD reagieren. Die gute Nachricht dabei ist: Wenn es zu Reaktionen kommt, sind diese fast immer mild und nur von kurzer Dauer.
Typische, meist harmlose Nebenwirkungen
Falls Sie Nebenwirkungen bei Ihrem Hund bemerken, ist das oft ein klares Signal, dass die Dosis für den Anfang einfach zu hoch war. Meistens verschwinden diese Begleiterscheinungen von ganz allein wieder, sobald Sie die Dosis reduzieren oder die Gabe für einen Tag pausieren.
Zu den häufigsten Beobachtungen gehören:
- Erhöhte Müdigkeit: Manche Hunde wirken anfangs etwas schläfriger als gewohnt. Das ist oft das deutlichste Zeichen, dass Sie mit einer niedrigeren Dosis besser starten sollten.
- Trockene Schnauze: CBD kann die Speichelproduktion vorübergehend ein wenig drosseln. Sorgen Sie einfach dafür, dass Ihr Hund jederzeit frisches Wasser zur Verfügung hat, dann ist das kein Problem.
- Leichte Magen-Darm-Verstimmung: In selteneren Fällen kann es zu weicherem Stuhl kommen. Das passiert vor allem bei Hunden, die ohnehin einen sehr empfindlichen Magen haben.
Ein ganz wichtiger Punkt: Diese Effekte sind fast immer eine Frage der Dosis. Wenn Sie sich an den Grundsatz „Langsam anfangen und langsam steigern“ halten, minimieren Sie dieses Risiko enorm. So geben Sie dem Körper Ihres Hundes die nötige Zeit, sich an das CBD zu gewöhnen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Dieser Punkt ist entscheidend und erfordert unbedingt ein Gespräch mit Ihrem Tierarzt. Wenn Ihr Hund bereits Medikamente bekommt, ist eine tierärztliche Beratung vor der Gabe von CBD unerlässlich!
Der Grund dafür liegt in der Leber. CBD wird, genau wie viele gängige Medikamente, über ein spezielles Enzymsystem (das sogenannte Cytochrom P450-System) abgebaut. Gibt man nun CBD zusammen mit anderen Medikamenten, die den gleichen Abbauweg nutzen, können sie sich gegenseitig in die Quere kommen.
Stellen Sie es sich wie eine Autobahn mit nur zwei Spuren vor. Wenn zu viele Autos (also Medikamente und CBD) gleichzeitig auf diese Spuren wollen, gibt es einen Stau. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Medikamente viel langsamer abgebaut werden und ihre Wirkung plötzlich viel stärker ausfällt – oder eben umgekehrt.
Besondere Vorsicht ist geboten bei Medikamenten wie:
- Schmerzmitteln (vor allem NSAIDs wie Metacam oder Rimadyl)
- Medikamenten gegen Epilepsie (z. B. Phenobarbital)
- Herzmedikamenten
- Steroiden (Kortison)
Ihr Tierarzt kennt die Wirkstoffe der verschriebenen Medikamente ganz genau und kann am besten einschätzen, ob die Gabe von CBD Tropfen für Hunde unbedenklich ist oder ob eventuell Dosisanpassungen nötig sind.
Besondere Risikogruppen und wann Sie aufpassen sollten
Obwohl CBD für die meisten Hunde sicher ist, gibt es ein paar Fälle, in denen Sie besonders vorsichtig sein oder nach Rücksprache mit dem Tierarzt vielleicht sogar ganz darauf verzichten sollten.
- Welpen und sehr junge Hunde: Ihr kleiner Körper ist noch voll in der Entwicklung. Hier sollte eine Gabe nur erfolgen, wenn der Tierarzt es aus einem triftigen Grund ausdrücklich empfiehlt.
- Trächtige oder säugende Hündinnen: Es gibt schlichtweg nicht genug Forschung, um die Sicherheit für die ungeborenen Welpen oder die Neugeborenen zu garantieren. Daher wird hier generell von einer Gabe abgeraten.
- Hunde mit bekannten Lebererkrankungen: Da die Leber die Hauptarbeit beim Abbau von CBD leistet, könnte ein bereits geschwächtes Organ überfordert werden. Hier wären regelmäßige Kontrollen der Leberwerte durch den Tierarzt ein absolutes Muss.
Die Sicherheit Ihres vierbeinigen Freundes hat immer oberste Priorität. Ein offenes Gespräch mit Ihrem Tierarzt ist der beste Weg, um die Vorteile von CBD sicher zu nutzen und mögliche Risiken von vornherein auszuschließen. Übrigens gilt diese Vorsicht auch bei anderen Naturprodukten. Welche ätherischen Öle für Hunde unbedenklich sind und welche Sie meiden sollten, erfahren Sie in unserem passenden Ratgeber.
Woran man wirklich gute CBD-Tropfen für Hunde erkennt

In den letzten Jahren ist der Markt für CBD-Tropfen für Hunde regelrecht explodiert. Das ist einerseits toll, denn die Auswahl ist riesig. Andererseits kann diese Fülle an Angeboten auch ganz schön überfordern. Leider tummeln sich neben seriösen Anbietern auch schwarze Schafe, deren Produkte im besten Fall wirkungslos, im schlimmsten Fall aber sogar schädlich sein können.
Aber keine Sorge: Mit ein paar einfachen Kniffen lernt man schnell, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es gibt ganz klare und nachprüfbare Qualitätsmerkmale, die Ihnen dabei helfen, ein sicheres und wirksames Produkt für Ihren vierbeinigen Freund zu finden.
Das wichtigste Werkzeug: Unabhängige Laborzertifikate
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen ein gebrauchtes Auto. Sie würden sich bestimmt nicht nur auf die Worte des Verkäufers verlassen, oder? Wahrscheinlich möchten Sie einen Prüfbericht von einer unabhängigen Werkstatt sehen. Genau diese Rolle übernimmt ein Laborzertifikat, auch Certificate of Analysis (COA) genannt, für ein CBD-Produkt.
Ein seriöser Hersteller lässt jede einzelne Produktionscharge seines Öls von einem unabhängigen Drittlabor analysieren. Dieses Zertifikat stellt er Ihnen dann freiwillig zur Verfügung, meistens direkt auf der Produktseite zum Herunterladen. Dieses Dokument ist Ihre wichtigste Absicherung.
Achten Sie im COA auf folgende Punkte:
- Cannabinoid-Profil: Hier steht schwarz auf weiß, wie viel CBD wirklich in der Flasche ist. Stimmt die angegebene Menge (z. B. 5 % oder 500 mg) mit dem Laborwert überein?
- THC-Gehalt: Dieser Wert ist absolut entscheidend für die Sicherheit und Legalität. In Deutschland muss der THC-Gehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,2 % liegen.
- Schadstoffprüfung: Das Zertifikat sollte außerdem bestätigen, dass das Produkt frei von Schadstoffen wie Pestiziden, Schwermetallen und Rückständen von Lösungsmitteln ist.
Verbraucherschützer betonen immer wieder, wie wichtig diese Zertifikate sind. Denn ein zu hoher THC-Wert kann für den Hund nicht nur rechtliche, sondern vor allem gesundheitliche Folgen haben. Mehr über die rechtlichen Rahmenbedingungen für CBD bei Hunden erfahren Sie auf praktischarzt.de.
Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat?
Wenn Sie sich Produkte ansehen, werden Sie immer wieder auf diese drei Begriffe stoßen. Sie beschreiben, welche Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze – neben dem reinen CBD – noch im Öl enthalten sind. Jeder Typ hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile.
- Vollspektrum (Full Spectrum): Enthält das komplette Pflanzenspektrum – also CBD, andere Cannabinoide (wie CBG, CBN), Terpene und eben auch winzige Spuren von THC (unter 0,2 %). Der große Vorteil hierbei ist der sogenannte „Entourage-Effekt“. Dabei arbeiten die verschiedenen Pflanzenstoffe zusammen und können sich so gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken.
- Breitspektrum (Broad Spectrum): Hier ist ebenfalls fast das gesamte Pflanzenspektrum drin, allerdings wurde das THC gezielt und vollständig entfernt. Das macht es zur idealen Wahl für alle, die den Entourage-Effekt nutzen, aber absolut sichergehen wollen, kein THC zu verabreichen.
- CBD-Isolat: Das ist die reinste Form von CBD. Alle anderen Pflanzenstoffe werden entfernt, bis nur noch kristallines CBD-Pulver übrig bleibt, das dann in einem Trägeröl gelöst wird. Es ist garantiert THC-frei, bietet aber nicht den Vorteil des Entourage-Effekts.
Für die meisten Hunde hat sich Breitspektrum-Öl als goldener Mittelweg erwiesen. Es kombiniert die Vorteile des Pflanzenstoffverbunds mit der Sicherheit eines garantiert THC-freien Produkts.
Die Herstellung macht den Unterschied
Zwei weitere Aspekte verraten viel über die Qualität eines CBD-Öls: die Methode zur Extraktion und das verwendete Trägeröl. Das klingt vielleicht technisch, ist aber ganz einfach zu verstehen.
Die CO₂-Extraktion gilt als der Goldstandard. Bei diesem Verfahren wird überkritisches Kohlendioxid genutzt, um das CBD und andere wertvolle Verbindungen ganz schonend aus der Pflanze zu lösen. Es ist ein extrem sauberes und sicheres Verfahren, das keine schädlichen Rückstände hinterlässt – anders als günstigere Methoden, die mit Alkohol oder Butan arbeiten.
Als Trägeröl dient ein hochwertiges Pflanzen- oder Fischöl, in dem das CBD-Extrakt gelöst wird. Das ist nötig, weil CBD fettlöslich ist und der Körper es so viel besser aufnehmen kann. Achten Sie auf hochwertige Öle, die Ihrem Hund sogar einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen bringen:
- Lachsöl: Ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die super für Haut, Fell und die Gelenke sind.
- MCT-Öl (aus der Kokosnuss): Schmeckt neutral und wird vom Körper besonders schnell in Energie umgewandelt.
Ein Hersteller, der bei diesen Details auf Transparenz und Qualität setzt, investiert ganz klar in die Sicherheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes.
Die wichtigsten Fragen zu CBD-Tropfen für Hunde im Überblick
Hier habe ich die Antworten auf die Fragen zusammengestellt, die mir als Experte am häufigsten gestellt werden. Betrachten Sie es als kleinen Spickzettel mit den wichtigsten Punkten aus diesem Ratgeber.
Kann mein Hund von CBD-Tropfen „high“ werden?
Ganz klar: Nein. Wenn Sie ein hochwertiges, für Tiere konzipiertes CBD-Produkt verwenden, kann Ihr Hund davon nicht „high“ werden. Der Grund dafür ist einfach: Der berauschende Wirkstoff in der Hanfpflanze heißt THC, und der ist in diesen Produkten gesetzlich auf einen winzigen Anteil von unter 0,2 % begrenzt.
Diese Menge ist viel zu gering, um irgendeine psychoaktive Wirkung bei Ihrem Hund auszulösen. CBD selbst hat keine berauschenden Eigenschaften. Ein seriöser Hersteller wird das immer mit einem Laborzertifikat belegen können – fragen Sie danach!
Wie schnell wirken die Tropfen bei meinem Hund?
Das hängt ganz davon ab, wie Sie das Öl verabreichen. Wenn Sie die Tropfen direkt auf die Mundschleimhaut in der Backentasche Ihres Hundes geben, gelangen die Wirkstoffe schnell in den Blutkreislauf. Dann können Sie mit einem Wirkungseintritt nach etwa 20 bis 60 Minuten rechnen.
Mischen Sie das Öl hingegen unter das Futter, muss es erst den Verdauungstrakt passieren. Das dauert natürlich länger, meist so zwischen 45 und 90 Minuten. Aber denken Sie daran: Bei einer langfristigen Unterstützung, zum Beispiel bei chronischen Beschwerden, zählt vor allem die regelmäßige, tägliche Gabe und nicht der Sofort-Effekt.
Kleiner, aber wichtiger Unterschied: Verwechseln Sie CBD-Öl nicht mit einfachem Hanföl (auch Hanfsamenöl genannt). Letzteres wird aus den Samen gepresst und enthält so gut wie kein CBD. Für die hier besprochenen Effekte brauchen Sie ein Produkt, das explizit als CBD-Öl aus den Blüten und Blättern der Pflanze ausgewiesen ist.
Ist CBD für jeden Hund unbedenklich?
Obwohl CBD für die allermeisten Hunde als sehr sicher gilt, gibt es Ausnahmen. Bei Welpen, trächtigen Hündinnen oder Hunden, die bereits an einer Lebererkrankung leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Hier würde ich persönlich von einer Gabe abraten, bis mehr Forschung vorliegt.
Extrem wichtig ist auch, dass CBD die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen kann. Deshalb ist es absolut unerlässlich, vor der ersten Anwendung mit Ihrem Tierarzt zu sprechen. Nur er kennt die individuelle gesundheitliche Situation Ihres Hundes und kann grünes Licht für eine sichere Anwendung geben.
Wenn es darum geht, die Gelenke Ihres Hundes gezielt zu unterstützen, ist eine durchdachte Nährstoffversorgung das A und O. Die wissenschaftlich entwickelte Gelenkformel von Dr. Wuffy setzt genau hier an: Sie kombiniert bewährte Kraftpakete wie Grünlippmuschel und Glucosamin, um die Beweglichkeit zu fördern und die Gelenkgesundheit von innen heraus zu stärken. Eine ideale Basis oder Ergänzung für Hunde jeden Alters.
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