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Pfotenfit – Dr. Wuffys Journal für Hundegesundheit
Entzündung Pfote Hund Hausmittel | Schnelle Hilfe bei Beschwerden
Entzündung Pfote Hund Hausmittel | Schnelle Hilfe bei Beschwerden
Ihr Hund humpelt plötzlich oder kann gar nicht mehr aufhören, sich die Pfoten zu lecken? Das sind oft die ersten, untrüglichen Anzeichen für eine Pfotenentzündung. Bevor Sie aber zu bewährten Hausmitteln greifen, ist es entscheidend, die Symptome richtig zu deuten. Nur so können Sie sicher und gezielt helfen.
Woran erkenne ich eine Pfotenentzündung?

Was in der Fachsprache Pododermatitis heißt, ist für Ihren Hund vor allem eines: schmerzhaft. Eine entzündete Pfote ist weit mehr als eine kleine Lappalie und kann die Lebensfreude Ihres Vierbeiners erheblich trüben. Die Ursachen dafür sind überraschend vielfältig und reichen von einer simplen Reizung bis hin zu tieferliegenden gesundheitlichen Problemen.
Stellen Sie sich eine typische Situation vor: Ihr Hund kommt nach einem ausgelassenen Spaziergang über eine frisch gemähte Wiese lahmend zurück. Oder er knabbert nach dem Herumtollen im winterlichen Streusalz unentwegt an seinen Ballen. Genau solche Momente aus dem Alltag sind oft die Auslöser und erfordern Ihre volle Aufmerksamkeit.
Die verräterischen Anzeichen im Blick behalten
Schauen Sie sich die Pfoten Ihres Hundes ganz genau an. Es sind oft die kleinen Details, die den entscheidenden Hinweis auf das Problem geben.
Halten Sie Ausschau nach diesen typischen Symptomen:
- Rötungen und Schwellungen: Ein klares Entzündungszeichen, das sich besonders gern zwischen den Zehen oder direkt an den Ballen zeigt.
- Intensives Lecken und Knabbern: So versucht Ihr Hund verzweifelt, den Juckreiz oder die Schmerzen selbst in den Griff zu bekommen.
- Humpeln oder Entlasten: Ihr Hund meidet es, die betroffene Pfote aufzusetzen und zu belasten.
- Schmerzempfindlichkeit: Er zuckt zurück oder zeigt Abwehr, sobald Sie versuchen, die Pfote zu berühren oder zu untersuchen.
- Hautveränderungen: Manchmal sind es kleine Pusteln, offene, nässende Stellen oder sogar ein unangenehmer Geruch, der Ihnen auffällt.
Diese Anzeichen können auf ganz unterschiedliche Ursachen hindeuten – von einem eingetretenen Fremdkörper wie einer Granne bis hin zu einer allergischen Reaktion. Tatsächlich gehört die Pododermatitis zu den häufigsten Hauterkrankungen bei Hunden in Deutschland. Studien zeigen, dass bei 30-40 % aller Hunde mit chronischen Pfotenentzündungen eine Allergie dahintersteckt.
Die Symptome genau zu beobachten, ist der Schlüssel zum Erfolg. Es hilft Ihnen nicht nur bei der ersten Einschätzung, sondern auch bei der wichtigen Entscheidung: Reicht ein Hausmittel aus oder ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich?
Eine Pfotenentzündung kann auch ein Hinweis auf ein umfassenderes Problem sein. Wenn Sie sich tiefergehend über das Thema informieren möchten, finden Sie in unserem Artikel über generelle Entzündungen beim Hund weitere wertvolle Informationen.
Bewährte Hausmittel für die Soforthilfe
Wenn die Pfote Ihres Hundes plötzlich rot und geschwollen ist, müssen Sie nicht gleich in Panik verfallen oder zur Chemiekeule greifen. Oft warten die besten Ersthelfer schon in Ihrer Küche oder im Badschrank auf ihren Einsatz. Richtig angewendet, können einfache Hausmittel erstaunlich schnell für Linderung sorgen.
Der Trick ist, das richtige Mittel für das jeweilige Problem zu finden. Ein kühler Quarkwickel zum Beispiel kann bei einer heissen, akuten Schwellung wahre Wunder wirken, weil er die Hitze und damit die Entzündung förmlich aus der Pfote zieht. Kamille hingegen ist unschlagbar als beruhigendes Bad, wenn die Haut furchtbar juckt und einfach nur gereizt ist.
Welches Hausmittel hilft wann am besten?
Die Wahl des passenden Hausmittels hängt ganz von den Symptomen ab, die Ihr Hund zeigt. Juckt die Pfote unerträglich, ist eine Stelle vielleicht schon leicht offen oder sind die Ballen einfach nur trocken und rissig? Jeder Zustand braucht eine andere Art der Zuwendung.
Diese Tabelle hilft Ihnen, schnell das richtige Hausmittel für das spezifische Pfotenproblem Ihres Hundes zu finden.
| Hausmittel | Wirkung | Ideal bei | Anwendungsform |
|---|---|---|---|
| Kamillenbad | Beruhigend, entzündungshemmend | Juckreiz, leichten Rötungen | Lauwarmes Pfotenbad |
| Quarkwickel | Kühlend, abschwellend | Akuten, warmen Schwellungen | Als dicke Paste auftragen |
| Kernseife | Reinigend, antibakteriell | Kleinen Wunden, Schmutz | Kurzbad oder abtupfen |
| Ringelblumensalbe | Wundheilend, pflegend | Rissiger Haut, nach der Heilung | Dünn auf die Ballen auftragen |
Diese Helferlein aus der Natur sind eine fantastische erste Massnahme. Sie können den Heilungsprozess anstossen und Ihrem Vierbeiner sofortige Erleichterung verschaffen. Mehr über die Kraft der Naturapotheke lesen Sie übrigens auch in unserem Beitrag über natürliche Entzündungshemmer für Hunde.
Ein wichtiger Tipp aus der Praxis: Beobachten Sie die Reaktion Ihres Hundes ganz genau. Nicht jeder Hund verträgt jedes Mittel gleich gut. Sollte sich nichts bessern, die Stelle schlimmer werden oder gar eine offene Wunde vorliegen, ist der Gang zum Tierarzt unerlässlich.
Vergessen Sie bitte nicht: Hausmittel sind eine tolle Unterstützung zur Linderung der Symptome. Sie ersetzen aber keine tierärztliche Diagnose, vor allem dann nicht, wenn Sie sich unsicher sind, woher die Entzündung überhaupt kommt.
So klappt das heilende Pfotenbad für deinen Hund
Ein Pfotenbad kann bei einer entzündeten Pfote wahre Wunder wirken, aber nur, wenn man es richtig angeht. Es ist eben nicht damit getan, die Pfote kurz ins Wasser zu halten – sehen Sie es lieber als ein kleines, wohltuendes Pflegeritual, das gezielt Linderung bringt.
Eine gute Vorbereitung ist dabei schon die halbe Miete. Sorgen Sie für eine entspannte und ruhige Atmosphäre. Ihr Hund spürt Ihre Anspannung, und Stress kann die Heilung nur unnötig verzögern. Das Wasser sollte angenehm lauwarm sein, so wie man es für ein Babybad verwenden würde. Ist es zu heiß, reizt das die ohnehin schon empfindliche Haut nur noch mehr. Zu kaltes Wasser hingegen kann die Durchblutung drosseln.
Was ins Wasser kommt: Die richtige Mischung für das Heilbad
Aus meiner Erfahrung haben sich zwei ganz klassische Zusätze für ein solches Bad bewährt: Kamille und Kernseife.
Plagt Ihren Hund starker Juckreiz oder ist die Pfote nur leicht gerötet? Dann ist ein kräftiger Kamillentee-Aufguss perfekt. Brühen Sie einfach zwei bis drei Beutel Kamillentee mit heißem Wasser auf, lassen Sie alles gut zehn Minuten ziehen und füllen Sie den Sud dann mit lauwarmem Wasser auf, bis Sie eine angenehme Badetemperatur erreichen.
Haben Sie hingegen eine kleine, offene Wunde entdeckt oder mussten vielleicht einen Splitter entfernen? Hier ist eine milde Kernseifenlösung die bessere Wahl, da sie sanft desinfiziert. Lösen Sie dazu einfach ein paar Flocken Kernseife in lauwarmem Wasser, bis sich die Flüssigkeit leicht milchig färbt. Fertig!
Ein Tipp aus der Praxis: Viele Hunde sind bei solchen Prozeduren anfangs skeptisch. Gehen Sie es langsam an. Statt einer tiefen Schüssel, die bedrohlich wirken kann, nehmen Sie lieber eine flache Wanne. So fühlt sich Ihr Hund nicht eingeengt. Loben Sie ihn mit ruhiger Stimme und halten Sie ein paar Leckerlis bereit – das hilft, das Ganze positiv zu verknüpfen.
Nach dem Bad ist vor der Heilung
Nach etwa fünf bis zehn Minuten im Bad kommt der vielleicht wichtigste Teil: das Trocknen. Nehmen Sie ein sauberes, weiches Tuch und tupfen Sie die Pfote ganz behutsam trocken. Ganz wichtig sind hier die Zehenzwischenräume! Bleibt dort Feuchtigkeit zurück, ist das ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze, was die Entzündung am Ende nur verschlimmern würde.
Gerade im Winter ist so ein Pfotenbad nach dem Gassi gehen oft Gold wert. Viele unterschätzen, wie aggressiv Streusalz für Hundepfoten sein kann. Experten gehen davon aus, dass die Pfoten von 20 bis 30 % aller Hunde, die regelmäßig auf gestreuten Wegen laufen, entzündliche Reaktionen zeigen. Wenn Sie mehr über die Gefahren von Streusalz für Hundepfoten wissen möchten, finden Sie hier wertvolle Informationen.
Welche einfachen Hausmittel sich besonders bewährt haben, zeigt diese Übersicht.

Man sieht also: Die wirksamsten Helfer für die Pfotenpflege sind oft ganz natürlich und hat man meist schon zu Hause.
Umschläge und Salben: So unterstützen Sie die Heilung ganz gezielt
Manchmal reicht ein einfaches Pfotenbad nicht aus. Wenn die Pfote richtig dick und heiß ist, müssen wir etwas tiefer in die Trickkiste der Hausmittel greifen. Glücklicherweise lassen sich wirksame Umschläge und Heilsalben oft mit Dingen herstellen, die man ohnehin im Kühlschrank oder im Küchenschrank findet.
Der Klassiker bei Entzündungen: der Quarkwickel
Ein altbewährtes Mittel bei jeder Art von heißer Schwellung ist der gute alte Quarkwickel. Wahrscheinlich kennen Sie das noch von sich selbst. Der kühle Quark wirkt Wunder: Er zieht die Entzündungswärme regelrecht aus der Pfote, was die Schwellung zurückgehen lässt und den Schmerz lindert.
Nehmen Sie dazu einfach kühlen Speisequark (am besten direkt aus dem Kühlschrank) und tragen Sie eine dicke Schicht auf die entzündete Stelle auf. Anschließend wickeln Sie ein sauberes, dünnes Tuch locker darum.
Pflegende Salbe selbst gemacht & der richtige Verband
Für eine pflegende Salbe, die rissiger Haut hilft und die Wundheilung fördert, braucht es nicht viel. Mischen Sie einfach etwas hochwertiges, natives Kokosöl mit ein paar Tropfen Ringelblumentinktur. Kokosöl hat leicht antibakterielle Eigenschaften und macht die Haut geschmeidig, während die Ringelblume als Heilpflanze bekannt ist.
Das größte Problem ist oft, den Verband an der Pfote zu halten, ohne dass er die Blutzufuhr abschnürt. Als Faustregel gilt: Er sitzt richtig, wenn Sie noch bequem zwei Finger unter den Verband schieben können.
Mein Tipp aus der Praxis: Jeder Hundebesitzer kennt das – kaum ist der Verband dran, wird er auch schon wieder abgeleckt. Nehmen Sie eine alte Kindersocke, stülpen Sie sie über die verbundene Pfote und fixieren Sie sie oberhalb des Gelenks vorsichtig mit medizinischem Klebeband. So bleibt alles an Ort und Stelle und die heilsamen Mittel können ungestört einwirken.
Mit diesen gezielten Maßnahmen können Sie die Behandlung intensivieren und Ihrem Vierbeiner eine spürbare Erleichterung verschaffen. Wichtig ist aber, dass Sie die Pfote und das Verhalten Ihres Hundes immer gut im Auge behalten.
So beugen Sie Pfotenproblemen effektiv vor
Ganz klar: Die beste Behandlung einer Entzündung an der Hundepfote ist die, die gar nicht erst nötig wird. Mit einer vorausschauenden und regelmäßigen Pfotenpflege können Sie viel erreichen, um die Ballen Ihres Vierbeiners widerstandsfähig und gesund zu halten. Viele schmerzhafte Probleme entstehen nämlich erst durch mangelnde Aufmerksamkeit.
Eine einfache, aber unglaublich wirksame Gewohnheit ist der schnelle Pfoten-Check nach jedem Spaziergang. Werfen Sie einen kurzen Blick zwischen die Zehen und auf die Ballen. Haben sich kleine Steinchen, Dornen oder anderer Schmutz festgesetzt? Gleichzeitig ist es sinnvoll, das Fell zwischen den Zehen immer schön kurz zu halten. Langes Fell neigt zum Verfilzen, speichert Feuchtigkeit und wird schnell zu einem idealen Nährboden für Bakterien.
Die Basis für gesunde Pfoten: Regelmäßige Pflegerituale
Zur grundlegenden Pfotenpflege gehören zwei wesentliche Punkte, die im Alltag leider oft untergehen:
- Krallen schneiden: Sind die Krallen zu lang, zwingen sie die Pfote beim Laufen in eine unnatürliche Stellung. Das kann nicht nur zu Schmerzen führen, sondern erhöht auch das Risiko, dass Ihr Hund irgendwo hängen bleibt und sich eine Kralle schmerzhaft einreißt.
- Ballenpflege: Die Ballen sind die „Schuhe“ Ihres Hundes und müssen einiges aushalten. Ein guter Pfotenbalsam schützt im Sommer vor heißem Asphalt und im Winter vor fiesen Rissen durch Kälte, Eis und Streusalz.
Manchmal spielen auch anatomische Gegebenheiten eine Rolle. Die sogenannte Spreizpfote, eine angeborene Fehlstellung, betrifft in Deutschland schätzungsweise 8–12 % aller Haushunde. Bei dieser Fehlstellung ist die Pfote nicht so schön geschlossen, was das Eindringen von Fremdkörpern und die Entstehung von Mikroverletzungen begünstigt. Wenn Sie mehr über die Zusammenhänge bei einer Spreizpfote erfahren, können Sie die Risiken für Ihren Hund besser einschätzen.
Gesunde Pfoten sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind das Ergebnis konsequenter Pflege und Ihrer aufmerksamen Beobachtung. Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit dafür – Ihr Hund wird es Ihnen danken.
Übrigens können Sie die Pfotengesundheit nicht nur von außen, sondern auch von innen stärken. Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung ist hier ein wichtiger Baustein. Unser Ratgeber zur entzündungshemmenden Ernährung für Hunde liefert Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie das Immunsystem Ihres Hundes gezielt unterstützen können.
Was tun, wenn Hausmittel nicht ausreichen?
Hausmittel können eine fantastische erste Hilfe sein, wenn du eine leichte Entzündung an der Hundepfote bemerkst. Aber sie sind kein Wundermittel. Für die Gesundheit deines Hundes ist es unglaublich wichtig, die Grenzen dieser sanften Methoden zu kennen und zu wissen, wann professionelle Hilfe einfach sein muss.

Beobachte das Verhalten deines Hundes ganz genau. Ein bisschen Lecken oder eine kurze Schonhaltung sind oft noch kein Grund zur Sorge. Wenn die Symptome aber schlimmer werden oder sich nach 24 bis 48 Stunden einfach nichts verbessert, ist es an der Zeit zu handeln.
Klare Warnsignale, bei denen du zum Tierarzt musst
Zögere auf keinen Fall, die Tierarztpraxis anzurufen, wenn du eines der folgenden Anzeichen bei deinem Hund feststellst:
- Starkes oder anhaltendes Humpeln: Dein Hund will die Pfote gar nicht mehr aufsetzen oder das Humpeln hört nach einem Tag nicht auf.
- Offene, eiternde Wunden: Sobald eine Wunde nässt, komisch riecht oder du Eiter siehst, ist die Infektionsgefahr groß.
- Fieber und Apathie: Wirkt dein Hund schlapp und lustlos? Fühlt er sich wärmer an als sonst? Das kann auf eine ernste Reaktion seines Körpers hindeuten.
- Starke Schwellung: Eine dicke, heiße Schwellung, die sich vielleicht sogar ausbreitet, ist ein absolutes Alarmsignal.
Aus meiner Erfahrung weiß ich: Gerade im Sommer ist besondere Vorsicht geboten. Der Verdacht auf einen eingetretenen Fremdkörper, wie zum Beispiel eine Granne, sollte immer sofort vom Tierarzt abgeklärt werden. Diese fiesen Dinger können tief ins Gewebe wandern und dort üble Abszesse verursachen.
Zu wissen, wann man selbst helfen kann und wann der Profi ranmuss, gibt dir und deinem Hund die größte Sicherheit. Im Zweifelsfall ist ein kurzer Anruf beim Tierarzt immer die beste Entscheidung.
Fragen aus der Praxis zur Pfotenpflege
Wenn es um die Pfoten unserer Hunde geht, tauchen oft die gleichen Fragen und Unsicherheiten auf. Aus meiner Erfahrung weiß ich, was Hundebesitzern unter den Nägeln brennt. Hier habe ich die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.
Wie oft braucht mein Hund ein Pfotenbad?
Bei einer leichten, akuten Reizung hat es sich bewährt, die Pfote täglich für zwei bis drei Tage zu baden. Das reicht meist schon aus. Halten Sie die Pfote aber gut im Auge. Sobald Sie merken, dass die Rötung und Schwellung zurückgehen, können Sie das Bad auf jeden zweiten Tag reduzieren und dann ganz weglassen.
Kann ich für das Pfotenbad einfach normale Seife nehmen?
Bitte nicht! Finger weg von parfümierten Seifen oder Duschgels aus dem eigenen Bad. Die können die ohnehin schon gestresste Hundehaut noch mehr reizen und alles verschlimmern. Viel besser und sanfter sind bewährte Klassiker wie milde Kernseife oder ein einfacher Kamillenaufguss. Damit reinigen und beruhigen Sie die entzündete Pfote des Hundes wirklich schonend.
Was mache ich, wenn mein Hund ständig an der Pfote leckt?
Das ist ein ganz typisches Verhalten. Lecken ist ein natürlicher Instinkt, aber in diesem Fall leider kontraproduktiv. Dadurch können nicht nur Bakterien in die Wunde gelangen, sondern auch jede heilsame Salbe wird sofort wieder entfernt.
Eine simple Lösung ist oft eine alte Kindersocke, die Sie locker über die Pfote ziehen und fixieren. Alternativ gibt es beim Tierarzt auch speziellen Leckschutz, der gut sitzt und die Heilung ungestört voranschreiten lässt.
Wichtiger Hinweis aus der Praxis: Hausmittel sind eine tolle erste Hilfe bei leichten Beschwerden. Wenn Ihr Hund aber starke Schmerzen hat, die Wunde offen ist oder sich nach zwei Tagen einfach nichts bessert, zögern Sie bitte nicht und gehen Sie zum Tierarzt.
Sind Wundsalben für Menschen auch für Hunde geeignet?
Hier ist absolute Vorsicht geboten. Viele Salben für uns Menschen enthalten Inhaltsstoffe, die für Hunde giftig sein können – besonders, wenn sie die Salbe ablecken. Verwenden Sie daher ausschließlich Produkte, die klar für Tiere ausgewiesen sind. Eine gute Alternative ist auch eine selbst gemachte Salbe aus Kokosöl und etwas Ringelblumentinktur.
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