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Zittern bei alten Hunden der ultimative Ratgeber für Ursachen und Hilfe
Zittern bei alten Hunden der ultimative Ratgeber für Ursachen und Hilfe
Wenn der eigene Hund alt wird und plötzlich zittert, macht man sich als Halter natürlich sofort Sorgen. Das ist nur allzu verständlich. Oft ist das Ganze aber harmloser, als es aussieht und einfach ein Teil des normalen Alterungsprozesses. Manchmal steckt aber auch mehr dahinter, und das Zittern ist ein wichtiges Signal für Schmerzen oder eine ernstere Erkrankung. Genaues Hinschauen hilft Ihnen, die Lage richtig einzuschätzen und zu wissen, wann der Gang zum Tierarzt wirklich nötig ist.
Was das Zittern bei alten Hunden wirklich bedeutet

Beobachten Sie, dass Ihr treuer Vierbeiner im Alter zittert, ist die Sorge erst einmal groß. Doch nicht jedes Zittern ist gleich ein Grund zur Panik. Am besten stellen Sie es sich wie das Flackern einer Kerze vor: Mal ist es nur ein sanftes Flimmern im Wind, ein anderes Mal ein deutliches Warnsignal, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Genauso vielfältig sind auch die Gründe für das Zittern bei alten Hunden. Es ist ein Phänomen, das viele Hundesenioren betrifft und oft einfach mit dem Älterwerden zusammenhängt.
Die normale Alterserscheinung verstehen
Mit den Jahren verlieren Hunde – genau wie wir Menschen – an Muskelmasse. Diese nachlassende Muskelspannung kann vor allem in den Beinen zu einem leichten, aber sichtbaren Muskelzittern führen. Typischerweise tritt dieses altersbedingte Zittern auf, wenn der Hund steht oder sich nach einer längeren Ruhephase erhebt.
Viele Hundehalter in Deutschland beobachten das bei ihren Tieren ab einem Alter von etwa 7 bis 8 Jahren. Kleinere Rassen zeigen diese Alterserscheinungen oft etwas früher. Mehr zu den typischen Veränderungen im Alter finden Sie zum Beispiel bei fressnapf.de.
Allerdings kann dieses Zittern auch auf Gelenkerkrankungen wie Arthrose hindeuten, die bei Hundesenioren leider weit verbreitet ist.
Wichtig ist also die Unterscheidung: Ist das Zittern eine harmlose Alterserscheinung oder doch ein Symptom für ein tieferliegendes Problem? Die genaue Beobachtung der Situation, in der das Zittern auftritt, ist der erste und wichtigste Schritt zur Klärung.
Mehr als nur schwache Muskeln
Neben dem natürlichen Muskelabbau gibt es eine ganze Reihe weiterer möglicher Ursachen. Diese reichen von harmlosen emotionalen Reaktionen wie Aufregung bis hin zu ernsthaften medizinischen Notfällen.
Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, haben wir die häufigsten Gründe in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst.
Ursachen für Zittern bei alten Hunden im Überblick
Diese Tabelle hilft Ihnen, die häufigsten Gründe für das Zittern bei älteren Hunden schnell zuzuordnen und die Dringlichkeit einzuschätzen.
| Mögliche Ursache | Typische Anzeichen | Wann zum Tierarzt |
|---|---|---|
| Altersschwäche | Leichtes Zittern der Beine im Stehen, nach Anstrengung oder beim Aufstehen. Hund ist ansonsten fit. | Bei der nächsten Routineuntersuchung ansprechen, um Schmerzen (z. B. Arthrose) auszuschließen. |
| Schmerzen | Zittern in Ruhe, oft begleitet von Hecheln, Unruhe, Berührungsempfindlichkeit oder verändertem Verhalten. | Sofort, wenn das Zittern plötzlich und stark auftritt oder der Hund apathisch wirkt. Ansonsten zeitnah. |
| Angst / Stress | Zittern in bestimmten Situationen (Gewitter, Tierarztbesuch), oft mit angelegten Ohren, eingezogener Rute, Gähnen. | Wenn die Angst das Leben stark einschränkt oder sich nicht durch Training bessert. |
| Kälte | Zittern am ganzen Körper, der Hund rollt sich zusammen, die Ohren fühlen sich kalt an. | Wenn das Zittern trotz Aufwärmen nicht aufhört oder der Hund unterkühlt wirkt. |
| Neurologische Störungen | Krampfanfälle, Zittern am ganzen Körper, Desorientierung, unkontrollierte Bewegungen, Bewusstseinsverlust. | Notfall! Sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik. |
| Stoffwechselerkrankungen | Zittern zusammen mit vermehrtem Durst, Gewichtsveränderung, Schwäche, Erbrechen oder Lethargie. | Zeitnah, um die Ursache abzuklären (z. B. Nierenproblem, Diabetes, Schilddrüse). |
Diese Aufschlüsselung dient als Grundlage, damit Sie die möglichen Auslöser besser einordnen können. Sie hilft Ihnen, die Situation fundiert zu bewerten und die richtigen nächsten Schritte einzuleiten – sei es eine einfache Anpassung im Alltag oder eben doch der wichtige Gang zum Tierarzt.
Die häufigsten Ursachen für das Zittern im Detail
Wenn Ihr alter Hund zittert, macht man sich als Besitzer natürlich sofort Sorgen. Es ist wie ein Alarmsignal, das man nicht ignorieren sollte. Doch die Gründe dafür sind so vielfältig wie unsere Hunde selbst. Um Ihnen zu helfen, die Zeichen Ihres treuen Begleiters besser zu deuten, gehen wir den häufigsten Ursachen für das Zittern bei alten Hunden einmal auf den Grund.
Man kann sich den Körper eines Hundes wie ein fein abgestimmtes Uhrwerk vorstellen. Beginnt ein Rädchen zu klemmen, kann das schnell das ganze System durcheinanderbringen – und das Zittern ist oft das erste sichtbare Zeichen dafür.
Schmerzen als stiller Auslöser
Schmerz ist eine der Hauptursachen für Zittern, wird aber oft übersehen. Gerade ältere Hunde sind wahre Meister darin, ihr Unwohlsein zu verbergen. Das ist ein tief verwurzelter Instinkt, um keine Schwäche zu zeigen. Zittern kann in diesem Fall eine unwillkürliche Reaktion sein, bei der der Körper versucht, durch Anspannung der Muskeln schmerzende Bereiche zu schützen oder zu stabilisieren.
Besonders Arthrose und andere Gelenkerkrankungen sind bei Hundesenioren weit verbreitet. Der ständige, nagende Schmerz führt zu einer permanenten Muskelanspannung, die sich als feines oder auch stärkeres Zittern bemerkbar macht. Typischerweise tritt es in Ruhephasen auf oder direkt nach dem Aufstehen, wenn die Gelenke noch steif und unbeweglich sind. Möchten Sie wissen, wie Sie frühzeitig Gelenkprobleme bei Ihrem Hund erkennen können? Dann finden Sie in unserem weiterführenden Artikel wertvolle Tipps.
Achten Sie unbedingt auf weitere Anzeichen, die auf Schmerzen hindeuten könnten:
- Verändertes Verhalten: Ihr Hund ist auf einmal ungewöhnlich reizbar, zieht sich mehr zurück oder weicht aus, wenn Sie ihn an bestimmten Stellen berühren wollen.
- Bewegungsunlust: Er zögert, ins Auto zu springen, Treppen zu steigen oder hat sichtlich Mühe beim Aufstehen.
- Hecheln und Unruhe: Starkes Hecheln ohne ersichtlichen Grund oder ein ständiges Wechseln der Liegeposition sind oft klare Schmerzsignale.
Wenn das Nervensystem die Kontrolle verliert
Das Nervensystem ist die Schaltzentrale des Körpers. Im Alter können hier Störungen auftreten, die zu unkontrollierten Muskelbewegungen führen. Man kann es sich ein bisschen wie einen Wackelkontakt in einer Stromleitung vorstellen – die Lampe flackert, obwohl eigentlich Strom da ist.
Eine mögliche Ursache ist das sogenannte idiopathische Tremor-Syndrom, das zwar häufig bei kleineren, weißen Hunderassen beobachtet wird, aber prinzipiell jeden Hund treffen kann. Es löst ein Zittern am ganzen Körper aus, das bei Aufregung schlimmer wird, im Schlaf aber meist komplett verschwindet.
Neurologische Probleme gehören immer in die Hände eines Tierarztes. Während manche Ursachen harmlos sein können, deuten andere auf ernste Erkrankungen wie Epilepsie oder Bandscheibenvorfälle hin, die sofortiges Handeln erfordern.
Stoffwechselerkrankungen und innere Dysbalancen
Manchmal liegt die Wurzel des Problems weder in den Muskeln noch in den Nerven, sondern tief im Inneren des Körpers. Stoffwechselerkrankungen bringen das empfindliche Gleichgewicht des Organismus durcheinander und können Zittern als eines von vielen Symptomen auslösen.
Stellen Sie es sich wie einen Motor vor, der den falschen Treibstoff bekommt – er stottert und läuft einfach nicht mehr rund.
- Nierenerkrankungen: Wenn die Nieren ihre Filterfunktion nicht mehr richtig erfüllen, reichern sich Giftstoffe im Blut an. Das kann zu Muskelschwäche und Zittern führen.
- Hormonelle Störungen: Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bremst den gesamten Stoffwechsel aus und führt oft zu Kälteempfindlichkeit und Muskelzittern.
- Unterzuckerung (Hypoglykämie): Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel, der zum Beispiel bei Diabetes oder Leberproblemen auftreten kann, raubt den Muskeln die notwendige Energie und löst ebenfalls Zittern aus.
Solche Erkrankungen zeigen sich meist nicht nur durch Zittern, sondern auch durch Begleitsymptome wie vermehrtes Trinken, veränderten Appetit oder allgemeine Teilnahmslosigkeit.
Emotionale Auslöser wie Stress und Angst
Zu guter Letzt darf man die Psyche nicht vergessen. Hunde, und ganz besonders Senioren, reagieren oft sensibler auf ihre Umwelt. Angst, Stress oder sogar übergroße Freude können das Nervensystem so stark anregen, dass es zu einem sichtbaren Zittern kommt.
Klassische Auslöser sind Gewitter, Silvesterknaller oder der aufregende Besuch beim Tierarzt. Das Zittern ist hier eine direkte körperliche Antwort auf eine emotionale Überforderung. Es ist wichtig, diese Situationen zu erkennen und Ihrem Hund durch Ruhe und Nähe Sicherheit zu geben. Das Zittern bei alten Hunden ist also nicht immer ein körperliches Warnsignal, sondern manchmal auch ein stummer Hilferuf der Seele.
Wann das Zittern ein Fall für den Tierarzt wird
Klar, ein alter Hund zittert schon mal. Vielleicht nach dem Aufstehen, wenn die Gelenke noch steif sind, oder vor lauter Freude, wenn Sie nach Hause kommen. Das ist oft einfach Teil des Alterns. Aber wo hört das harmlose Bibbern auf und wo fängt ein echtes Warnsignal an? Genau das zu unterscheiden, ist die große Herausforderung für uns als Hundebesitzer.
Manche Symptome sind dabei wie rote Ampeln – sie signalisieren unmissverständlich: Stopp, hier geht es nicht weiter ohne professionelle Hilfe. Wenn Ihr Hund solche Zeichen zeigt, ist schnelles Handeln gefragt, denn Sie sind sein wichtigster Fürsprecher.
Eindeutige Alarmsignale, die Sie nicht ignorieren dürfen
Besonders aufmerksam sollten Sie werden, wenn das Zittern wie aus dem Nichts auftaucht. Auch wenn es ungewöhnlich heftig ist oder Ihr Hund sich plötzlich ganz anders verhält, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen.
Diese Checkliste hilft Ihnen dabei, die Situation besser einzuschätzen:
- Plötzliches und starkes Zittern: Fängt Ihr Hund ohne erkennbaren Grund an, am ganzen Körper zu beben?
- Schwäche oder Apathie als Begleiter: Wirkt er auf einmal kraftlos, teilnahmslos oder reagiert er kaum noch auf Sie?
- Probleme mit dem Gleichgewicht: Torkelt Ihr Senior, kann er sich kaum auf den Beinen halten oder bricht er vielleicht sogar zusammen?
- Bewusstseinsverlust: Selbst wenn es nur für einen kurzen Augenblick ist – das ist immer ein Notfall.
- Deutliche Schmerzanzeichen: Jault oder wimmert Ihr Hund, hechelt er stark oder nimmt er eine verkrampfte, gekrümmte Haltung ein?
- Auffällige Atmung: Ist sein Atem flach und schnell oder wirkt das Atmen für ihn sichtlich anstrengend?
Sollten Sie auch nur einen einzigen dieser Punkte bei Ihrem Hund feststellen, warten Sie bitte nicht. Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt oder die nächste Tierklinik an.
Ein guter Leitsatz ist: Im Zweifel lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig. Sie kennen Ihren Hund am allerbesten. Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.
Diese Infografik gibt Ihnen einen schnellen Überblick, ob die Ursachen eher im körperlichen oder im seelischen Bereich liegen könnten.

Wie die Grafik zeigt, gibt es zwei große Bereiche, die infrage kommen. Gerade die körperlichen Ursachen brauchen aber oft eine schnelle medizinische Abklärung, um Schlimmeres zu verhindern.
So bereiten Sie sich auf den Tierarztbesuch vor
Je besser Sie vorbereitet sind, desto gezielter kann der Tierarzt nach der Ursache forschen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und machen Sie sich ein paar Notizen. Ihre Beobachtungen sind Gold wert!
Folgende Fragen helfen dabei:
- Wann genau zittert Ihr Hund? (Zum Beispiel nur in Ruhe, nach dem Spaziergang, in bestimmten Situationen wie bei Gewitter?)
- Welche Körperteile sind betroffen? (Sind es nur die Hinterbeine, der Kopf oder zittert der ganze Körper?)
- Gibt es noch andere Symptome? (Frisst er schlecht, trinkt er plötzlich viel mehr, ist er unruhig?)
- Hat sich kürzlich etwas im Alltag geändert? (Neues Futter, ein stressiges Erlebnis, eine kleine Verletzung?)
Beim Tierarzt folgt dann meist eine gründliche klinische Untersuchung. Je nach Verdacht können dann weitere Schritte wie eine Blutanalyse oder bildgebende Verfahren wie Röntgen und Ultraschall notwendig werden. Wollen Sie sich noch tiefergehend über mögliche Auslöser informieren? Dann schauen Sie doch mal in unseren Artikel über plötzliches Zittern bei Hunden.
Langfristige Hilfe und Management im Alltag

Sobald die Diagnose vom Tierarzt steht, beginnt der vielleicht wichtigste Teil Ihrer gemeinsamen Reise: die liebevolle und konsequente Pflege zu Hause. Die gute Nachricht ist, dass Sie eine ganze Menge tun können, um die Lebensqualität Ihres Seniors spürbar zu verbessern und das Zittern bei alten Hunden zu lindern. Im Grunde geht es darum, ein Umfeld zu schaffen, das Sicherheit, Geborgenheit und Wohlbefinden ausstrahlt.
Stellen Sie sich das Ganze wie ein stabiles Haus vor, das auf vier Säulen ruht: eine sichere Umgebung, die richtige Bewegung, eine kluge Ernährung und eine liebevolle Routine. Jede einzelne Säule trägt dazu bei, das Fundament für ein glückliches Hundeleben im Alter zu festigen. Schon kleine, aber gut durchdachte Anpassungen im Alltag können hier einen riesigen Unterschied machen.
Das Zuhause sicher und bequem gestalten
Der erste und einfachste Schritt? Versuchen Sie, Ihr Zuhause einmal durch die Augen Ihres Hundeseniors zu sehen. Was für uns ganz normal ist, kann für einen alten Hund, der vielleicht unsicher auf den Beinen ist, zu einer echten Hürde werden.
- Rutschfeste Böden: Glatte Böden wie Parkett, Laminat oder Fliesen fühlen sich für ältere Hunde oft an wie eine spiegelglatte Eisfläche. Ein paar Teppiche, Läufer oder sogar spezielle Anti-Rutsch-Socken für Hunde geben sofort mehr Halt. Das reduziert die Angst vor dem Ausrutschen und kann so auch das Muskelzittern verringern.
- Orthopädisches Hundebett: Gönnen Sie Ihrem Liebling ein hochwertiges, druckentlastendes Bett. Es stützt die Gelenke und die Wirbelsäule, fördert einen tiefen, erholsamen Schlaf und macht das Aufstehen am Morgen deutlich angenehmer.
- Erhöhte Näpfe: Wenn Ihr Hund mit Nacken- oder Rückenproblemen zu kämpfen hat, ist ein erhöhter Futter- und Wassernapf eine echte Wohltat. Er sorgt für eine viel entspanntere Haltung beim Fressen.
Solche simplen Veränderungen senden ein klares Signal an Ihren Hund: „Hier bist du sicher, hier kannst du dich fallen lassen und entspannen.“
Bewegung und Physiotherapie gezielt einsetzen
Klar, Bewegung bleibt auch im Alter das A und O. Aber das Motto ändert sich von „Quantität“ zu „Qualität“. Es geht nicht mehr um stundenlange Gewaltmärsche, sondern um sanfte, gezielte Aktivitäten, die die Muskeln fit halten, ohne die Gelenke zu überlasten.
Kurze, aber dafür häufigere Spaziergänge auf weichem Untergrund wie Gras oder Waldboden sind ideal. Das hält den Kreislauf in Schwung und beugt dem Abbau von Muskulatur vor. Beobachten Sie Ihren Hund dabei ganz genau – sobald er langsamer wird oder müde wirkt, ist es Zeit für eine Pause.
Gezielte physiotherapeutische Übungen sind wie ein maßgeschneidertes Fitnessprogramm für Hundesenioren. Sie können nicht nur die Muskulatur stärken und die Koordination verbessern, sondern auch Schmerzen lindern – was sich direkt positiv auf das Zittern auswirken kann.
Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder einem Tierphysiotherapeuten über Möglichkeiten wie Wassertherapie (Aquatraining), sanfte Massagen oder passive Bewegungsübungen. Viele einfache Übungen können Sie nach einer kurzen Anleitung sogar problemlos zu Hause durchführen.
Ernährung und gezielte Nährstoffergänzung
Die Ernährung ist der Treibstoff, der den Motor Ihres Seniors am Laufen hält. Eine hochwertige, auf das Alter abgestimmte Nahrung liefert genau die Energie und die Nährstoffe, die er jetzt dringend braucht. Besonders wertvoll sind entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, die bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose eine große Hilfe sein können.
Darüber hinaus kann der gezielte Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln eine sinnvolle Unterstützung sein. Inhaltsstoffe wie Grünlippmuschel, Glucosamin und Chondroitin sind dafür bekannt, die Gelenkgesundheit zu fördern und die Knorpelfunktion zu unterstützen.
Ein durchdachtes Produkt wie die Gelenk-Formel von Dr. Wuffy kann eine wunderbare Ergänzung sein, um die Gelenke gezielt mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Solche Formeln helfen dabei, die Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten und das allgemeine Wohlbefinden Ihres Hundes langfristig zu steigern. Wichtig ist aber immer: Sprechen Sie solche Schritte mit Ihrem Tierarzt ab, um die perfekte Strategie für genau Ihren Hund zu finden.
Die unterschätzte Rolle von Stress und Angst
Wenn unser alter Hund zittert, denken wir meist sofort an Schmerzen oder eine Krankheit. Doch oft ist es ein stiller Hilferuf seiner Seele. Emotionen wie Stress, Angst oder sogar pure Aufregung können das sensible Nervensystem unserer Hundesenioren ganz schön durcheinanderbringen und zu sichtbarem Zittern führen.
Man kann sich das Nervensystem des Hundes wie eine feine Alarmanlage vorstellen. Im Alter werden die Sensoren immer empfindlicher und reagieren schon auf kleinste Störungen. Was früher kein Problem war, kann plötzlich als bedrohlich empfunden werden und löst eine körperliche Stressreaktion aus – das Zittern.
Typische Stressauslöser im Hundealltag
Die Auslöser für dieses emotionale Zittern sind so vielfältig wie das Leben selbst. Viele ältere Hunde reagieren besonders feinfühlig auf Veränderungen in ihrer gewohnten Umgebung oder auf Reize, die sie nicht mehr so gut einordnen können.
Häufige Stressoren sind zum Beispiel:
- Laute Geräusche: Ein heftiges Gewitter, die Baustelle nebenan oder das jährliche Silvesterfeuerwerk können für einen alten Hund puren Stress bedeuten.
- Veränderungen der Routine: Ein neuer Tagesablauf, ein Umzug oder sogar nur umgestellte Möbel können große Verunsicherung auslösen.
- Alleinsein: Trennungsangst ist bei Senioren leider keine Seltenheit. Sie kann sich durch starkes Zittern äußern, sobald Sie auch nur kurz das Haus verlassen.
- Autofahrten: Die ungewohnten Bewegungen und Geräusche im Auto bedeuten für viele Hunde Kontrollverlust und sind eine enorme Belastung.
Statistiken aus Deutschland bestätigen das: Etwa jeder fünfte Hund über zehn Jahre zeigt stressbedingte Symptome, die sich oft durch Zittern oder Nervosität bemerkbar machen. Weil das Nervensystem im Alter empfindlicher wird, raten Experten zu angepassten Tagesabläufen und gezieltem Entspannungstraining. Tiefergehende Einblicke, wie Stress das Zittern bei älteren Hunden beeinflusst, bietet auch der Artikel auf sprichhund.de.
Eine Oase der Ruhe schaffen
Zum Glück können Sie eine Menge tun, um Ihrem Hund zu helfen. Das Wichtigste ist, ihm Sicherheit und das Gefühl von Vorhersehbarkeit zu geben. Ein stabiler, ruhiger Alltag ist oft der beste Schutzschild gegen emotionale Überforderung.
Schaffen Sie für Ihren Hund einen sicheren Rückzugsort. Eine gemütliche Höhle oder ein ruhiges Plätzchen in einer Ecke des Zimmers, wo er sich ungestört verkriechen kann, wenn ihm alles zu viel wird, ist Gold wert.
Zusätzlich können sanfte Entspannungstechniken wahre Wunder wirken. Ruhiges Streicheln, leise Musik oder spezielle Pheromon-Verdampfer helfen dabei, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Auch pflanzliche Mittel können eine wertvolle Stütze sein. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die richtige Dosierung von Baldrian für Hunde, um ihnen auf natürliche Weise zu mehr Gelassenheit zu verhelfen. Wichtig ist nur, dass Sie alle Maßnahmen immer behutsam und ohne Druck einführen, um die seelische Balance Ihres Vierbeiners nachhaltig zu stärken.
Häufige Fragen zum Zittern bei alten Hunden
Wenn der treue Begleiter im Alter plötzlich zittert, macht man sich als Hundebesitzer natürlich sofort Sorgen. Im Alltag tauchen da viele Fragen auf. Hier finden Sie klare und praxisnahe Antworten auf die häufigsten Anliegen, um Ihnen schnell und unkompliziert zur Seite zu stehen.
Ist Zittern im Schlaf bei meinem alten Hund normal?
Ja, meistens schon. Ein leichtes Zucken oder Zittern im Schlaf ist in der Regel harmlos. Das passiert oft in den Traumphasen (dem sogenannten REM-Schlaf), wenn Ihr Hund die Abenteuer des Tages noch einmal durchlebt. Solange er dabei entspannt wirkt und nach dem Aufwachen wieder munter ist, brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen.
Wenn das Zittern aber eher einem Krampf ähnelt, Ihr Hund danach verwirrt wirkt oder es sehr oft vorkommt, sollten Sie das tierärztlich abklären lassen. So kann man sicher sein, dass keine neurologische Ursache wie etwa Epilepsie dahintersteckt.
Kann die richtige Ernährung das Zittern beeinflussen?
Absolut! Eine gute Ernährung ist das A und O für einen gesunden Hundesenior. Fehlen ihm wichtige Nährstoffe wie Magnesium oder bestimmte B-Vitamine, kann das die Muskelfunktion stören und zu Zittern führen.
Gerade bei Gelenkproblemen wie Arthrose – einer der Hauptgründe für Schmerzzittern – kann eine Futterumstellung viel bewirken. Eine entzündungshemmende Ernährung, zum Beispiel reich an Omega-3-Fettsäuren, kann hier spürbar für Linderung sorgen. Auch ein stabiler Blutzuckerspiegel ist wichtig; eine Unterzuckerung kann ebenfalls Zittern auslösen.
Eine hochwertige, an das Alter angepasste Ernährung – bei Bedarf nach Absprache mit dem Tierarzt durch gezielte Ergänzungsmittel unterstützt – ist ein zentraler Baustein, um das Wohlbefinden Ihres Hundes zu sichern und das Zittern bei alten hunden positiv zu beeinflussen.
Mein Hund zittert nur an den Hinterbeinen – was bedeutet das?
Ein Zittern, das sich nur auf die Hinterbeine beschränkt, ist ein klassisches Alterszeichen. Meistens ist es eine Kombination aus zwei Dingen, die oft zusammen auftreten:
- Natürlicher Muskelabbau: Mit den Jahren schwindet die Muskelmasse, wodurch die Hinterhand an Kraft und Stabilität verliert.
- Gelenkprobleme: Arthrose in der Hüfte oder den Knien verursacht Schmerzen und macht die Gelenke instabil.
Die schwächer gewordene Muskulatur kann das Körpergewicht nicht mehr so leicht stützen. Das Zittern wird dann oft nach dem Aufstehen oder schon nach kurzer Anstrengung sichtbar. Seltener können auch neurologische Ursachen wie ein Bandscheibenvorfall dahinterstecken. Eine genaue Diagnose beim Tierarzt ist hier unerlässlich, um die richtige Therapie zu finden und Ihrem Hund gezielt zu helfen.
Um die Gelenke Ihres treuen Begleiters bestmöglich zu unterstützen und seine Beweglichkeit zu fördern, hat Dr. Wuffy eine wissenschaftlich fundierte Gelenk-Formel entwickelt. Unsere Rezeptur mit Grünlippmuschel und Glucosamin ist darauf ausgelegt, die Gelenkgesundheit gezielt zu stärken und Ihrem Hund wieder mehr Lebensfreude zu schenken. Erfahren Sie mehr über unsere natürliche und magenfreundliche Unterstützung auf https://dr-wuffy.de.
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