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alter hund zittern: Was tun und wann zum Tierarzt
alter hund zittern: Was tun und wann zum Tierarzt
Wenn ein alter Hund zittert, macht man sich als Halter natürlich sofort Sorgen. Oft ist es einfach ein Teil des Älterwerdens, vielleicht eine harmlose Muskelschwäche oder pure Aufregung. Manchmal kann es aber auch ein Zeichen für ernstere Probleme wie Schmerzen, Arthrose oder eine neurologische Erkrankung sein. Genau hinzusehen, hilft Ihnen dabei, die Situation besser einzuschätzen.
Warum zittert mein alter hund wirklich?

Wenn Ihr treuer Begleiter in seinen goldenen Jahren plötzlich anfängt zu zittern, ist die Beunruhigung verständlicherweise groß. Aber keine Panik, nicht jedes Zittern ist sofort ein Alarmsignal. Stellen Sie sich den Körper Ihres Hundeseniors einfach wie einen gut geliebten Oldtimer vor: Nach vielen Jahren treuer Dienste laufen manche Teile eben nicht mehr ganz so rund, was zu leichten Vibrationen führen kann.
Dieses Phänomen ist tatsächlich sehr verbreitet. Altersbedingtes Muskelzittern gehört bei älteren Hunden in Deutschland zum Alltag vieler Tierarztpraxen. Tiermedizinische Erhebungen zeigen, dass etwa 60–70 % der Hunde über 8 Jahre gelegentlich zitternde Erscheinungen zeigen, oft an den Hinterbeinen, manchmal auch am ganzen Körper. In den meisten Fällen steckt einfach eine nachlassende Muskelkraft dahinter, die durch den natürlichen Abbau von Muskelmasse im Alter entsteht. Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen möchten, finden Sie weitere Hintergründe zum Zittern beim Hund bei Fressnapf.de.
Die große bandbreite der ursachen
Die Gründe, warum ein alter Hund zittert, sind so vielfältig wie das Hundeleben selbst – sie reichen von völlig harmlos bis hin zu behandlungsbedürftig. Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, lassen sich die Auslöser grob in verschiedene Kategorien einteilen:
- Physische Alterserscheinungen: Der ganz normale Abbau von Muskelmasse und die abnehmende Kraft führen oft zu einem leichten Zittern. Man sieht es besonders gut nach Anstrengung oder wenn der Hund zur Ruhe kommt.
- Emotionale Reaktionen: Auch Hunde zeigen ihre Gefühle körperlich. Große Freude, Aufregung oder Angst, zum Beispiel bei einem Gewitter, können sich durch Zittern äußern.
- Schmerzen und Unbehagen: Chronische Erkrankungen wie Arthrose verursachen Schmerzen, die sich durch feines Muskelzittern bemerkbar machen können, noch bevor der Hund jault oder lahmt.
- Innere Erkrankungen: Manchmal stecken auch neurologische Störungen, Stoffwechselprobleme oder sogar eine Vergiftung dahinter, bei denen das Zittern ein wichtiges Symptom ist.
Wichtig ist, immer die Situation als Ganzes zu betrachten. Fragen Sie sich: In welchem Moment zittert mein Hund? Wirkt er ansonsten entspannt oder eher gestresst? Zeigt er noch andere Auffälligkeiten? Ihre Beobachtungen sind für den Tierarzt Gold wert.
Die folgende Tabelle soll Ihnen dabei helfen, die häufigsten Ursachen schnell einzuordnen und zu erkennen, wann Sie beruhigt sein können und wann Handlungsbedarf besteht.
Ursachen für zittern bei alten hunden im überblick
Diese Tabelle zeigt gängige Gründe für das Zittern, typische Anzeichen und eine erste Einschätzung, wie dringend ein Tierarztbesuch ist.
| Mögliche Ursache | Typische Anzeichen | Dringlichkeit (Tierarzt) |
|---|---|---|
| Muskelschwäche | Zittern der Hinterbeine, vor allem nach dem Aufstehen oder nach Spaziergängen. Hund ist ansonsten fit. | Niedrig: Erst einmal nur beobachten. Bei Verschlechterung abklären lassen. |
| Emotionen (Freude/Angst) | Zittern am ganzen Körper in bestimmten Situationen (z.B. Begrüßung, laute Geräusche). Lässt nach, wenn die Situation vorbei ist. | Niedrig: Auslösende Situationen meiden oder mit Training und Management gegensteuern. |
| Arthrose/Schmerzen | Zittern tritt in Verbindung mit einem steifen Gang, Unruhe oder Empfindlichkeit bei Berührung auf. | Mittel: Zeitnaher Termin zur Schmerzabklärung und -therapie ist sinnvoll. |
| Neurologische Störung | Plötzliches, unkontrollierbares Zittern, oft begleitet von Desorientierung, Schwanken oder Verhaltensänderungen. | Hoch: Umgehender Tierarztbesuch ist notwendig, um die Ursache schnell zu finden. |
Diese Übersicht ist natürlich nur eine erste Hilfe. Wenn Sie sich unsicher sind oder das Zittern plötzlich auftritt und stark ist, ist der Gang zum Tierarzt immer die sicherste Entscheidung.
Die Sprache des Zitterns verstehen lernen

Jedes Zittern Ihres Hundes erzählt eine eigene, kleine Geschichte. Wenn Sie die Ursache für das Zittern bei Ihrem alten Hund herausfinden wollen, müssen Sie zu einer Art Gesundheitsdetektiv für Ihren Vierbeiner werden. Beobachten Sie Ihren treuen Freund ganz genau, denn die feinen Unterschiede sind oft die entscheidenden Hinweise – sowohl für Sie als auch für Ihren Tierarzt.
Stellen Sie es sich so vor: Das Zittern ist eine Art Geheimsprache, die Ihr Hund benutzt. Ihre Aufgabe ist es, die verschiedenen "Dialekte" dieser Sprache zu entschlüsseln. Nur so können Sie wirklich verstehen, was Ihr Senior Ihnen mitteilen möchte.
Wenn Sie lernen, diese Signale präzise zu deuten, geben Sie dem Tierarzt wertvolle Informationen an die Hand. Das beschleunigt nicht nur die Diagnose, sondern führt auch zu einer viel gezielteren Behandlung.
Die Muster des Zitterns erkennen
Um die Sprache des Zitterns zu verstehen, kommt es auf die Details an. Wann genau zittert Ihr Hund? Welcher Körperteil ist betroffen? Und wie genau sieht dieses Zittern aus? Jede einzelne Beobachtung ist ein Puzzleteil, das hilft, das Gesamtbild zu vervollständigen.
Schauen wir uns ein paar typische Alltagsszenarien an, die Ihnen helfen können, die Muster besser einzuordnen:
- Das „schwacher Akku“-Zittern: Nach einem langen Spaziergang bemerken Sie ein leichtes, fast vibrierendes Zittern in den Hinterbeinen Ihres Hundes. Es wirkt ein bisschen so, als würde ein Akku langsam schlappmachen. Das deutet oft auf ganz normale Muskelermüdung oder die typische Altersschwäche hin.
- Der „Freudensturm“: Sie kommen nach Hause, und Ihr Hund begrüßt Sie mit einem am ganzen Körper zitternden Schwanzwedeln. Dieses Zittern ist pure Aufregung und Freude – ein völlig harmloses und wunderschönes Zeichen seiner Zuneigung.
- Das „Gewitter-Beben“: Draußen donnert und blitzt es, Ihr Hund kauert sich zitternd in eine Ecke und hechelt vielleicht sogar. Hier ist das Zittern ein klares Zeichen für Angst oder Stress. Es lässt nach, sobald die beängstigende Situation vorbei ist.
- Das „Schüttelfrost“-Zittern: Ihr Hund zittert plötzlich am ganzen Körper, obwohl es gar nicht kalt ist. Er wirkt dabei vielleicht unruhig oder sogar apathisch. Das könnte ein Alarmzeichen für Schmerzen, Fieber oder eine tiefer liegende Erkrankung sein.
Ein Tagebuch für die treffsichere Diagnose
Eine wirklich gute Methode, um die Muster zu entschlüsseln, ist ein kleines Zitter-Tagebuch. Notieren Sie sich einfach jedes Mal, wenn das Zittern auftritt, die genauen Umstände.
Ihre Beobachtungen sind der Schlüssel zu einer schnellen und genauen Diagnose. Je detaillierter Ihre Notizen sind, desto besser kann der Tierarzt Ihrem Hund helfen.
Dokumentieren Sie am besten die folgenden Punkte:
- Zeitpunkt und Dauer: Wann hat das Zittern angefangen und wie lange hat es gedauert?
- Situation: Was hat der Hund gerade gemacht? (z. B. geschlafen, ist aufgestanden, hat gefressen, war Gassi)
- Betroffene Körperteile: Zittert nur ein Bein, der Kopf oder der ganze Körper?
- Begleitsymptome: Hat Ihr Hund gleichzeitig gehechelt, gewinselt, wirkte er unruhig oder teilnahmslos?
- Mögliche Auslöser: Gab es einen äußeren Reiz wie ein lautes Geräusch oder die Begegnung mit einem anderen Tier?
Mit diesen Aufzeichnungen im Gepäck gehen Sie bestens vorbereitet zum Tierarzt. Sie sind dann nicht mehr nur ein besorgter Hundehalter, sondern ein informierter Partner, der aktiv dabei hilft, die Gesundheit seines besten Freundes zu sichern.
Von Arthrose bis Angst: Die wahren Gründe für das Zittern aufdecken
Wenn ein alter Hund zittert, ist das selten nur ein Zeichen des Alters. Man könnte es eher so sehen, dass sein Körper uns eine Geschichte erzählt – eine Geschichte von unzähligen Abenteuern, von Müdigkeit, vielleicht von Schmerz oder sogar von tiefen Gefühlen. Um die wahre Ursache zu verstehen, müssen wir lernen, diese Zeichen richtig zu deuten und sowohl körperliche als auch emotionale Faktoren unter die Lupe zu nehmen.
Die Gründe sind dabei so vielfältig wie das Hundeleben selbst und oft miteinander verknüpft. Selten ist es nur ein einzelner Auslöser; meistens ist es ein Zusammenspiel verschiedener Einflüsse, das das Zittern hervorruft.
Körperliche Ursachen, die oft übersehen werden
Der naheliegendste Grund für das Zittern bei einem alten Hund sind natürlich körperliche Beschwerden. Man kann sich das Skelett eines Hundeseniors ein bisschen wie das Fundament eines alten, ehrwürdigen Hauses vorstellen: Über die Jahre wird es einfach ein wenig brüchiger und verliert an Stabilität.
Ganz oben auf der Liste steht die Arthrose, eine typische degenerative Gelenkerkrankung. Hier nutzt sich der Knorpel, der eigentlich als Stoßdämpfer dient, immer weiter ab. Das Ergebnis sind Schmerzen und steife Gelenke. Das Zittern ist in diesem Fall oft ein unbewusster Versuch der Muskeln, das schmerzende Gelenk zu stabilisieren und so ein wenig zu entlasten. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie Sie Gelenkprobleme bei Ihrem Hund erkennen, finden Sie in unserem Ratgeber wertvolle Tipps.
Aber es gibt noch weitere häufige körperliche Ursachen:
- Muskelschwund (Sarkopenie): Im Alter bauen Hunde ganz natürlich Muskelmasse ab, was sich besonders an den Hinterbeinen zeigt. Diese geschwächten Muskeln ermüden viel schneller und beginnen dann zu zittern. Das ist ganz ähnlich wie bei uns Menschen, wenn wir eine schwere Einkaufstüte zu lange halten.
- Neurologische Störungen: Das Nervensystem ist die Schaltzentrale des Körpers. Wenn hier etwas nicht stimmt – etwa durch einen Bandscheibenvorfall oder andere degenerative Nervenleiden – kann die Signalübertragung gestört werden. Das Resultat ist oft ein unkontrolliertes Muskelzittern.
- Stoffwechselerkrankungen: Auch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, zum Beispiel durch eine Schilddrüsenunterfunktion, oder Probleme mit den Nieren können den gesamten Organismus schwächen und sich unter anderem durch Zittern bemerkbar machen.
Emotionale Auslöser – die unsichtbare Kraft
Bei Hunden sind Körper und Seele eine untrennbare Einheit. Emotionale Zustände können sich daher direkt in körperlichen Reaktionen wie Zittern zeigen. Man darf nicht vergessen: Ein alter Hund reagiert oft viel sensibler auf seine Umwelt als ein junger Draufgänger.
Untersuchungen in Deutschland haben gezeigt, welch große Rolle die Psyche spielt. Bis zu 25 % der Seniorhunde zeigen Muskelzittern, das auf Stress oder Angst zurückzuführen ist. Mit zunehmendem Alter verändert sich ihr Verhalten; sie werden empfindlicher gegenüber lauten Geräuschen oder plötzlichen Veränderungen im Tagesablauf. Eine Umfrage unter 480 deutschen Hundebesitzern bestätigte genau das: Ihre älteren Hunde reagierten besonders in Stresssituationen wie beim Tierarztbesuch oder bei Gewitter mit Zittern.
Freude und Angst liegen körperlich oft nah beieinander. Das Adrenalin, das bei großer Aufregung ausgeschüttet wird, ist dasselbe Hormon, das auch bei Furcht durch den Körper strömt. Das erklärt, warum Ihr Hund sowohl vor Freude zittert, wenn Sie nach Hause kommen, als auch vor Angst, wenn ein Feuerwerk losgeht.
Die häufigsten emotionalen Auslöser sind:
- Angst und Stress: Laute Geräusche, fremde Menschen oder die Angst vor dem Alleinsein sind klassische Auslöser für starkes Zittern.
- Aufregung und Freude: Manchmal ist es auch die pure Vorfreude auf den Spaziergang oder eine überschwängliche Begrüßung, die den Hundekörper zum Vibrieren bringt.
- Schmerz als emotionaler Stressor: Chronische Schmerzen sind nicht nur ein körperliches Problem. Sie verursachen dauerhaften Stress, der das Nervensystem überlastet und so das Zittern noch weiter verstärken kann.
Klare Warnsignale: Wann Sie sofort zum Tierarzt müssen
Ein leichtes Frösteln nach einem kühlen Spaziergang ist meistens harmlos. Manchmal ist das Zittern bei einem alten Hund aber wie eine rote Warnleuchte am Armaturenbrett – ein unmissverständliches Signal, dass etwas ernsthaft nicht stimmt. In solchen Momenten ist Zögern keine gute Idee. Schnelles Handeln kann wirklich entscheidend sein.
Wenn das Zittern ganz plötzlich und heftig einsetzt oder von anderen beunruhigenden Symptomen begleitet wird, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen. Diese Kombination deutet oft auf einen medizinischen Notfall hin, der sofort in die Hände eines Tierarztes gehört. Ihre scharfe Beobachtungsgabe ist jetzt das wichtigste Werkzeug.
Die Checkliste für den Ernstfall
Betrachten Sie das Zittern niemals isoliert. Wenn auch nur einer der folgenden Punkte auf Ihren Hund zutrifft, zögern Sie bitte nicht und suchen Sie sofort einen Tierarzt oder eine Tierklinik auf:
- Zittern in Verbindung mit Krampfanfällen: Der Körper Ihres Hundes wird steif, er zuckt unkontrolliert oder verliert sogar das Bewusstsein. Das ist ein absoluter Notfall.
- Plötzliche Schwäche oder Kollaps: Ihr Hund bricht zusammen, die Beine knicken weg oder er kann sich kaum noch halten. Das Zittern wird von einem offensichtlichen Kraftverlust begleitet.
- Apathie und Teilnahmslosigkeit: Ihr Hund reagiert fast gar nicht mehr auf Sie, wirkt abwesend und zieht sich völlig in sich zurück.
- Starkes Hecheln und Unruhe: Unaufhörliches Hecheln ohne ersichtlichen Grund kann zusammen mit Zittern auf starke Schmerzen, eine Vergiftung oder sogar Herzprobleme hindeuten.
- Blasse oder bläuliche Schleimhäute: Werfen Sie einen kurzen Blick auf das Zahnfleisch. Wenn es nicht mehr schön rosa, sondern eher weißlich oder sogar bläulich ist, könnte ein Kreislaufschock dahinterstecken.
Ein Notfall ist wie ein Feuer – je früher man reagiert, desto größer sind die Chancen, den Schaden zu begrenzen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl. Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, ist es besser, einmal zu viel zum Tierarzt zu fahren als einmal zu wenig.
Einige Anzeichen sind besonders kritisch. Wenn Ihr alter Hund zittert und gleichzeitig nicht mehr aufstehen kann, ist das ein klares Indiz für ein schwerwiegendes Problem. Die Ursachen reichen von einem Bandscheibenvorfall bis zu einer ernsten neurologischen Störung. Mehr dazu, was zu tun ist, wenn ein Hund nicht mehr aufstehen kann, erfahren Sie in unserem weiterführenden Ratgeber.
Diese Entscheidungshilfe kann Ihnen helfen, die harmloseren von den ernsten Ursachen zu unterscheiden.

Die Grafik macht klar: Die ersten Schritte zur Eingrenzung der Ursache sind immer, Schmerzen, Angst und Kälte als mögliche Auslöser zu prüfen.
Wie sie ihrem hund den alltag erleichtern können

Wenn Ihr alter Hund zittert, ist das mehr als nur ein Symptom – es ist ein Hilferuf seines Körpers. Zum Glück können Sie mit ein paar liebevollen Anpassungen im Alltag seine Lebensqualität spürbar verbessern und ihm die Sicherheit geben, die er jetzt so dringend braucht. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Ihr Senior rundum wohl und geborgen fühlt.
Stellen Sie sich Ihren Hund wie einen älteren Menschen vor. Was früher selbstverständlich war, wird plötzlich zur Herausforderung. Ein glatter Boden, eine kühle Ecke im Raum – für einen Hundesenioren können das echte Hindernisse sein. Aber genau hier können wir ansetzen und ihm den goldenen Lebensabend so angenehm wie möglich gestalten.
Das zuhause in eine wohlfühloase verwandeln
Ein gemütliches und sicheres Zuhause ist das A und O. Oft sind es schon die kleinen Dinge, die eine enorme Wirkung haben und das Zittern lindern – ganz egal, ob es durch Kälte, Schmerzen oder Unsicherheit ausgelöst wird.
- Der perfekte Schlafplatz: Ein gutes orthopädisches Hundebett ist Gold wert. Es stützt die Gelenke und entlastet die Wirbelsäule. Achten Sie darauf, den Platz an einem warmen, zugfreien Ort einzurichten, damit Ihr Hund nicht auskühlt.
- Sicherer Halt auf allen Wegen: Parkett oder Fliesen fühlen sich für wackelige Hundesenioren oft an wie eine Eisfläche. Mit rutschfesten Teppichen oder Läufern auf seinen Hauptrouten geben Sie ihm Stabilität und nehmen ihm die Angst vor dem Ausrutschen.
- Erleichterter Zugang: Erhöhte Futter- und Wassernäpfe schonen Nacken und Gelenke ungemein. Eine Rampe kann den Weg ins Auto oder in den Garten erleichtern und wird oft dankbar angenommen.
Wärme ist ein ganz entscheidender Faktor. Friert Ihr Hund leicht? Ein gutsitzender Hundemantel kann bei kühlem Wetter oder nach einem Regenspaziergang wahre Wunder wirken, um die Körpertemperatur zu halten und Muskelzittern zu vermeiden.
Bewegung und pflege anpassen
Auch wenn Ihr Senior nicht mehr der Jüngste ist, bleiben Bewegung und liebevolle Pflege das A und O für sein Wohlbefinden. Es geht längst nicht mehr um sportliche Höchstleistungen, sondern darum, die Mobilität und vor allem die Lebensfreude zu erhalten.
Sanfte Massagen können Verspannungen lösen und die Durchblutung anregen. Fahren Sie einfach mit sanftem Druck über seine Beine und den Rücken – eine kleine Wohltat, die die Bindung stärkt. Kurze, aber regelmäßige Spaziergänge halten die Gelenke in Schwung, ohne zu überfordern. Beobachten Sie Ihren Hund genau und passen Sie die Runden einfach an seine Tagesform an. In unserem Ratgeber finden Sie übrigens tolle Anleitungen für die Physiotherapie für Hunde zu Hause, die eine wertvolle Ergänzung sein können.
Die kraft der richtigen ernährung nutzen
Gerade im Alter spielt die Ernährung eine Schlüsselrolle, um den Körper von innen heraus zu stärken. Besonders die Gelenke brauchen jetzt eine gezielte Unterstützung, damit Schmerzen und Instabilität gar nicht erst zum großen Problem werden.
Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können hier eine wirklich sinnvolle Ergänzung zum täglichen Futter sein. Wissenschaftlich durchdachte Formeln, die speziell auf die Gelenkgesundheit abzielen, versorgen den Körper mit allem, was er braucht. Inhaltsstoffe wie Grünlippmuschel, Glucosamin und MSM sind bekannt dafür, die Gelenkfunktion zu unterstützen und Entzündungen entgegenzuwirken. Diese gezielte Hilfe kann nicht nur die Beweglichkeit verbessern, sondern oft auch das schmerzbedingte Zittern spürbar reduzieren.
Häufige fragen zum zittern bei alten hunden
Wenn der eigene Hundesenior plötzlich zittert, schrillen bei vielen von uns die Alarmglocken. Das ist verständlich. Um Ihnen in diesen Momenten der Sorge schnell und klar zur Seite zu stehen, haben wir hier die häufigsten Fragen und praxisnahe Antworten für Sie zusammengefasst.
Jeder Hund ist ein Individuum, aber manche Sorgen teilen fast alle Besitzer von älteren Vierbeinern. Sehen Sie diese Antworten als eine erste Orientierungshilfe, die Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Ihrem treuen Begleiter geben soll.
Mein alter hund zittert nur mit den hinterbeinen – ist das normal?
Ja, ein Zittern, das sich nur auf die Hinterläufe konzentriert, sehen wir in der Praxis tatsächlich sehr oft. Meistens steckt dahinter eine altersbedingte Schwäche der Muskulatur oder eine beginnende Arthrose. Kein Wunder, denn die Hinterhand trägt einen großen Teil des Körpergewichts und ist oft zuerst betroffen.
Achten Sie mal darauf, wann genau das Zittern auftritt. Ist es besonders stark nach dem Spaziergang? Oder wenn Ihr Hund mühsam aus seinem Körbchen aufsteht? Das sind klassische Anzeichen für eine überanstrengte oder geschwächte Muskulatur. Ein Besuch beim Tierarzt ist trotzdem ratsam, einfach um sicherzugehen, dass keine größeren Schmerzen dahinterstecken und um zu besprechen, ob vielleicht Physiotherapie oder andere unterstützende Maßnahmen sinnvoll wären.
Mein alter hund zittert im schlaf, was hat das zu bedeuten?
In den allermeisten Fällen ist das völlig unbedenklich! Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass Ihr Hund gerade tief und fest träumt. Vielleicht jagt er im Traum Hasen über eine Wiese oder verteidigt sein Revier gegen den Postboten – sein Gehirn ist jedenfalls hellwach.
Dieses Traumzittern erkennen Sie oft an kleinen Nebengeräuschen wie leisem Wuffen, Winseln oder Schmatzen. Manchmal zucken auch die Pfoten oder die Augen bewegen sich schnell unter den geschlossenen Lidern (die sogenannte REM-Phase). Solange Ihr Hund danach ganz normal aufwacht und fit wirkt, gibt es absolut keinen Grund zur Sorge. Sollte das Zittern aber eher wie ein Krampf aussehen oder lässt sich Ihr Hund nur schwer wecken, dann lassen Sie es sicherheitshalber abklären.
Traumzittern ist ein normales Verhalten. Es zeigt, dass das Gehirn Ihres Hundes die Erlebnisse des Tages verarbeitet – ein Zeichen für einen gesunden Schlafzyklus und kein Grund zur Beunruhigung.
Können nahrungsergänzungsmittel bei alterszittern helfen?
Definitiv, sie können eine wertvolle Stütze sein! Besonders dann, wenn das Zittern eine Folge von Gelenkproblemen wie Arthrose oder Muskelschwund ist. Anstatt nur das Symptom zu überdecken, packen solche Ergänzungsmittel das Problem an der Wurzel, indem sie den Bewegungsapparat von innen stärken.
Inhaltsstoffe wie Grünlippmuschel, Glucosamin oder MSM sind bekannt dafür, die Gelenke geschmeidiger zu machen und Entzündungen im Körper zu dämpfen. Der Effekt ist oft indirekt, aber wirkungsvoll:
- Weniger Schmerzen: Wenn die Gelenke nicht mehr so wehtun, entspannt sich die Muskulatur.
- Bessere Stabilität: Gestärkte Gelenke geben dem Hund mehr Sicherheit beim Stehen und Laufen.
- Folge: Durch die Linderung der eigentlichen Ursache kann auch das Zittern spürbar nachlassen.
Wichtig ist aber: Nahrungsergänzungsmittel sind eine fantastische Ergänzung, ersetzen aber niemals die Diagnose und den Therapieplan Ihres Tierarztes.
Wie unterscheide ich, ob mein hund vor kälte oder vor schmerzen zittert?
Das ist eine ganz entscheidende Frage, und die Antwort liegt meist im Gesamtbild. Kältezittern ist eine rein körperliche Reaktion, um Wärme zu produzieren – wie ein inneres Heizkraftwerk.
Wenn Ihr Hund friert, zittert er meist am ganzen Körper. Das Zittern hört auf, sobald Sie ihn mit einer Decke wärmen, ihm einen Mantel anziehen oder ihn ins Warme bringen. Schmerzzittern sieht anders aus. Es ist oft auf eine bestimmte Körperregion beschränkt oder wird von anderen Alarmsignalen begleitet. Achten Sie auf zusätzliche Anzeichen wie Unruhe, starkes Hecheln, eine gekrümmte Haltung oder Berührungsempfindlichkeit. Zuckt Ihr Hund zusammen oder jault leise auf, wenn Sie eine bestimmte Stelle streicheln? Dann sind es höchstwahrscheinlich Schmerzen.
Wenn Gelenkprobleme die Ursache für das Zittern sind, kann eine gezielte Unterstützung der Gelenke einen großen Unterschied machen. Dr. Wuffy bietet eine wissenschaftlich fundierte Gelenkformel, um die Beweglichkeit und Lebensfreude Ihres Hundes zu fördern. Entdecken Sie jetzt, wie Sie Ihrem treuen Begleiter helfen können, auf https://dr-wuffy.de.
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